Oft inszeniert und doch immer wieder ein Erlebnis: In Christian von Teskows „Maria Stuart“ wird das Innere zweier mächtiger Frauen als vertikale Schlitterpartie präsentiert.
Mit einem weihnachtlichen „Best-of“ der berühmten Barmer Küchenoper und der Inszenierung des berühmten Kinderbuchs „Die drei Räuber“ wird der dunklen und kalten Jahreszeit der Kampf angesagt – zumindest im schönen Wuppertal.
Herbert Feuerstein gilt vielen als Humor-Genie. Dass er auch durch einen Opernabend führen kann, beweist er in Hagen.
Für gewöhnlich sind Mäuse ja ein bisschen „ihhh“ und „pfui“, und in anständigen Haushalten glänzen sie durch Abwesenheit. Anton, Willi und Franz sind aber ein anderes Kaliber. Die drei sind selbstverständlich ebenso schnuckelig wie gewitzt, niedlich und keck.
Schon die Anreise ist für Ortsfremde eine Odyssee. Doch eine Performance für Instrumentalensemble, Tonband, Erzähler, Sopran und Laterna Magica-Bilder lockt. Also schnell verbotswidrig durch einen Wuppertaler Wald zum Carl-Fuhlrott-Gymnasium auf den Berg, im Hintergrund schimmert im Tal die alte Textilmetropole.
Mit viel guter Laune und Virtuosität an der Gitarre konnte der Künstler das Publikum für sich begeistern und verriet sogar ein persönliches Geheimnis.
Pillen, Tropfen, Bio und Wellness: Das alles und noch viel mehr gibt es im TalTonTHEATER im neuen Stück „Hand aufs Herz“ zu sehen.
Der Monolog „Die Frau, die gegen Türen rannte“ basiert auf einem Roman des irischen Schriftstellers und Booker-Preisträgers Roddy Doyle. In ihm erzählt der Autor die Geschichte der alkoholsüchtigen Paula Spencer aus Dublin, 39 Jahre alt. Doyle beschreibt hier den typischen Underdog jener britischen Unterschichtsgesellschaft, dem das Wort „Loser“ von Geburt an auf die Stirn gebrannt zu sein scheint.
Eigentlich in schlechter Verfassung, aber irgendwie doch wie in Beton gegossen, so kommt sie letztlich doch nicht umhin, die reale Lage zu analysieren. Denn auf Augenhöhe mit ihrer Regentschaft des Beharrens steht die Gesellschaft im Umbruch. Das Beharren ist Methode, nämlich die Methode des Durchregierens und Aussitzens und Umdeutens.
Ein tolles Ensemble präsentierte skurrile Tanzbewegungen und verzerrte Musik bei einer Performance im Café Ada.
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