Im 18. Jahrhundert ließ Feldmarschall Grigori Potjomkin am Wegesrand Fassaden von Häusern errichten, damit die vorbeifahrende Zarin Katharina II. im Glauben blieb, ein wohlhabendes Land zu regieren. So geht die Sage. Im 21. Jahrhundert wurde eine Bushaltestelle verschönert. Zwischen Vohwinkel und Wülfrath gelegen, dort, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, strahlte bislang das Wartehäuschen der Wiedener Schleife Tristesse aus. Seit wenigen Wochen allerdings wurde die frisch geweißte Mauer mit der dunkelblauen Silhouette eines märchenhaften Dschungels versehen. Dort, wo immer noch eine Sitzbank steht, schmückt die Abbildung eines bequemen roten Plüschsofas den Hintergrund. Könnte dieses Modell nicht auf die ganze Stadt übertragen werden? Mancher Plattenbau könnte doch mit dem richtigen Anstrich aussehen wie ein Häuschen im Briller Viertel. Die Mauern am Wupperufer könnten eine Promenade zum Flanieren abbilden. Und das Stadion am Zoo könnte, zumindest von außen betrachtet, aussehen wie der Fußballtempel zu Dortmund.
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