Zwei Pilze mit historischem Symbolwert. Die Atombombendetonationen in Nagasaki und Hirsoshima. Direkt nebeneinander werden die riesigen Rauchwolken gesetzt und trotz der schrecklichen Szenarien und Folgen, die man mit ihnen verbindet, drängen sie sich zunächst in diesem Split-Screen als Bilder des Vergleichs auf. Das ganze bekommt eine zynische Note, wenn man den Untertitel liest: „Mushroom Clouds“ heißt dieser, worauf folgt: „Nordkoreanische Handstrickerei auf Seide“.
Für diesen handwerklichen Appell an den Wahnsinn des Nachbarstaates steht die südkoreanische Künstlerin und Kuratorin Kyugah Ham. Sie ist eine von sieben KünstlerInnen Südkoreas, die an „Transfer Korea“, dem 9. Austauschprogramm des Kultursekretariats NRW, teilnimmt. Ihnen stehen sieben deutsche KünstlerInnen gegenüber. Seit Mitte August sind die koreanischen KünstlerInnen in NRW unterwegs und lernen die Region sowie die Kunstszene kennen, ab Oktober schauen sieben ausgewählte deutsche Fachkollegen in die Metropolen des asiatischen Landes. Im Oktober 2013 endet die Residenzzeit. Dann werden die Werke der Südkoreaner für das deutsche Publikum zu sehen sein.
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