Der Mann sagt, sie brauche Ruhe – dennoch bricht die Frau zunehmend aus seiner Kontrolle aus. Am 30. Mai hat „Die gelbe Tapete“ am Bochumer Schauspielhaus Premiere. Das Stück basiert auf einem frühen feministischen Klassiker von Charlotte Perkins Gilmans aus dem Jahr 1892. Darin schottet ein Arzt seine Frau (hier gespielt von Abenaa Prempeh) zunehmend von der Außenwelt ab. In einem alten Haus auf dem Land und hinter vergitterten Fenstern baut sich die Frau ihre eigene Realität: Die Wände beginnen sich zu bewegen, hinter der gelben Tapete beginnt eine Veränderung. Leonie Mevissen führt zum ersten Mal Regie am Bochumer Schauspielhaus.
Die gelbe Tapete | 30.5. (P), 31.5., 5.6., 18.6. | Schauspielhaus Bochum | schauspielhausbochum.de
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