Wie weit darf die Jugendliteratur gehen? John Green elektrisiert mit seinem Bestseller „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ die halbe Welt mit dem Leiden krebskranker Jugendlicher. Ein Thema, von dem man noch vor zehn Jahren annahm, es würde Teenager überfordern. Inzwischen ist eine Welle von Romanen über uns hinweg gegangen, in denen Krankheit und Tod so detailliert beschrieben werden, dass manche Teenager bekennen, sie seien geradezu süchtig nach „traurigen“ Geschichten. Literarisch wurde der jungen Gattung, die sich erst in den siebziger Jahren so richtig etablieren konnte, gerne die zweite Reihe zugewiesen. Kann ein Roman wirkliche Größe besitzen, wenn er sich an den Grenzen pädagogischer Tabus bewegt? Dieser Zweifel haftet der Jugendliteratur bis heute an, die auf dem Markt ein wichtiges Segment darstellt, da sie die größten Zuwachsraten der Branche verzeichnet.
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