Wenn wir einen Menschen, der uns wichtig war, verloren haben, dann kann ein Foto von ihm unschätzbaren Wert annehmen. Aber der Blick auf ein fotografisches Porträt birgt auch Gefahren in sich. Wenn wir das Bild öfter anschauen, stellt sich irgendwann für unsere Erinnerung die Frage, ob wir uns noch an die Person erinnern oder an das Foto? Ist das Vergessen ein Segen oder ein Fluch? Für den niederländischen Psychologen und Gedächtnisforscher Douwe Draaisma gibt es darauf eine klare Antwort: Es ist ein Fluch, weil unser Erinnerungsvermögen mit dem Älterwerden an Kapazität verliert und gerade die Erinnerung an geliebte Menschen zunehmend verschwinden. Aber sein „Buch des Vergessens“ rückt unsere Schusseligkeit auch in ein neues, ermutigendes Licht.
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