Im März rauschte es durch den heimischen Blätterwald. Die Volksrepublik China spielt mit dem Gedanken, der Stadt Wuppertal ein Engels-Denkmal zu spendieren. Obwohl die unsere Stadt mitregierende CDU ein eher fragiles Verhältnis zum berühmtesten Sohn Barmens hat, war sogar unser Stadtdirektor nicht abgeneigt, eine Schenkung anzunehmen. Geld müffelt bekanntlich nicht. Und vielleicht lassen sich mit den Chinesen auch ein paar Geschäfte machen. Die Zeiten, in denen bundesdeutsche Politiker vor der „gelben Gefahr“ warnten, sind schließlich schon lange vorbei. Und seit im Reich der Mitte Turbokapitalismus ohne irgendwelchen demokratischen Firlefanz zelebriert wird, schaut mancher wirtschaftsliberaler Politiker aus Deutschland neidisch gen Osten. Auch die Zeitschrift engels hat zugegebenermaßen grundsätzlich nichts dagegen, wenn ihr und ihrem Namenspatron an zentraler Stelle in Wuppertal ein Denkmal gesetzt wird. Aber eine Bedingung ist uns doch noch eingefallen: die künstlerische Umsetzung sollte dem Bildhauer Ai Weiwei überlassen werden, der für die Ausführung dieses Vorhabens selbstverständlich nach Wuppertal reisen müsste. Diesen Vorschlag unterbreitet unsere Stadtspitze dem chinesischen Botschafter in Berlin bestimmt gern.
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