Die Ukrainerin Hanna Melnykova (*1983) arbeitet vorrangig mit Fotografie; nach einem Studium der Architektur in Charkiew hat sie an der Kunstakademie in Den Haag studiert. Von ihrer Heimat Charkiew aus hat sie eine künstlerische und wissenschaftliche Aktivität gestartet. Infolge der russischen Invasion ist sie 2022 nach Deutschland gekommen. Das Zentrum für verfolgte Künste stellt nun ihr Projekt einer Wanderung über mehrere Grenzen von Deutschland in die Ukraine vor, das sie fotografisch dokumentiert hat und in dem sie sich mit Migration, Resilienz, kultureller Verbundenheit und der aktuellen geopolitischen Landschaft auseinandersetzt.
Hanna Melnykova: Lebenslinien. Über Grenzen hinweg | bis 8.11. | Zentrum für verfolgte Künste in Solingen | 0212 23 37 47 52
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