Der aus Augsburg stammende, mit Stationen in Berlin und Saarbrücken zuletzt in Frankfurt a.M. lebende Karl Kunz (1905-1971) hat seinen Stil aus den Versatzstücken seiner urbanen Umgebung und den Fragmenten der Figuren der Commedia dell‘Arte in Verbindung mit konstruktiven Elementen entwickelt. Im Dritten Reich wird zeitweilig als „entartet“ verboten. Nach 1945 wird er dem Surrealismus zugeordnet und zu deren Ausstellung auf der Biennale Venedig 1954 eingeladen. Obzwar in den wichtigen Museen in Deutschland vertreten, ist er heute weitgehend vergessen – um so wichtiger, dass er nun in Solingen vorgestellt wird.
Karl Kunz – Fantastische Körper | bis 8.2. | Zentrum für verfolgte Künste, Solingen | 0212 23 37 47 52
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