Film.

Neue Helden braucht das Land

Das ueber Mut Filmfestival portraitiert couragierte Akteure - Festival 05/11

Sie ist entkommen. Antoine macht sich in seinem einzigen Fall aber weiter auf die Suche nach der mysteriösen Madame Rousky, die diesmal vielleicht im Regen, in den Blüten der Tulpen oder in Vietnam stecken könnte. Antoine steigt ins Auto, alarmiert seine Assistentinnen.

Der Schrittmacher für die Filmproduktion und die Filmpolitik stellen für den größten Teil der Filmwelt natürlich die USA und insbesondere Hollywood dar. Die größte Plattform für neue Filme und den Auftritt der großen Studios sowie der internationalen Kinoketten ist seit vielen Jahren eine Filmmesse, die in der Glitzerstadt Las Vegas stattfindet.

„Ich wollte die Atmosphäre von Film, Bühne und Studios“

Henry Hübchen über die DDR, Beate Uhse und seinen neuen Film „Polnische Ostern“ - Roter Teppich 05/11

Schon in der DDR gehörte Henry Hübchen zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern. Der 1947 im Berliner Stadtteil Charlottenburg geborene Star von Filmen wie „Jakob, der Lügner“ oder der Fontane-Adaption „Frau Jenny Treibel“ reüssierte nach der Wende unter Frank Castorfs Intendanz an der Volksbühne.

Abgedreht und noch nicht gesendet

Ab dem 26. Mai richtet die Landesanstalt für Medien NRW im Cinedom wieder das Festival Großes Fernsehen aus - Festival 05/11

Vier Tage lang, vom 26. bis zum 29. Mai, dürfen Fans gelungener Fernsehunterhaltung die Highlights vorab im Kino sehen, die in den nächsten Monaten über Deutschlands Bildschirme flimmern werden.

Labyrinth der Weltbilder

Thomas Frickel über „Die Mondverschwörung“ - Gespräch zum Film 05/11

Thomas Frickel, Jahrgang '54, studierte Germanistik, Publizistik und Soziologie, bevor er anfing, als Journalist zu arbeiten und Filme zu machen. „Die Mondverschwörung“ ist sein fünfter Dokumentarfilm für das Kino. Seit 1986 ist er Vorsitzender und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm.

Zwei Filme des Wettbewerbs beschäftigen sich mit Ehepaaren, die kurz vo der Trennung stehen. Der koreanische Film "Come Rain, come Shine" zeigt ein gut situiertes junges Paar an ihrem letzten gemeinsamen Tag. Sie packt ihre Sachen, er macht Kaffee, kocht und bietet verständnisvoll seine Hilfe an.

Schwere Kost auf der Berlinale: Mit seinem 148minütigen Wettbewerbsbeitrag "Das Turiner Pferd" bringt der ungarische Regisseur Béla Tarr das Kino zu einem Endpunkt. Zumindest sein Kino. Nicht bestätigten Gerüchten zufolge könnte es sein letzter Film sein...

Am Montag kam wieder der Glamour zur Geltung. Im Wettbewerb wurde Ralph Fiennes ungewöhnliches Spielfilmdebüt "Coriolanus" präsentiert, am Abend liefen die Hauptdarsteller Vanessa Redgrave, Gerard Butler, Brian Cox und Fiennes über den Roten Teppich.

Der Samstag brachte zwei neue deutsche Filme. Ulrich Köhler, dessen Arbeiten der so genannten Berliner Schule zugerechnet werden ("Bungalow", "Montag kommen die Fenster"), zeigte mit "Schlafkrankeit" eine dramaturgisch offene Reflexion über die Entfremdung von Europäern in Afrika, die zugleich einen Kommentar zur Politik der Entwicklungshilfe abgibt.

Am Freitag startete der Wettbewerb mit zwei eindrucksvollen Debütfilmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: "Margin Call", das Debüt des jungen Werbefilmers JC Chandor, liefert ein eindrucksvolles, mit Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore und Paul Bettany starbesetztes Kammerspiel...

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