Film.

Kurzes Gedeck

Kurze Weile beim "Shnit"-Kurzfilmfestival - Festival 10/09

Kurzfilme und Köln – das hat eine lange Tradition. Die durch zwei konkurrierende Festivals lange Zeit angespannte Situation entspannte sich erst Ende letzten Jahres, als nach einem Fusionsversuch plötzlich das erfolgreiche „ShortCutsCologne“ vom Kölner Filmhaus ganz eingestellt wurde.

Land ohne Bilder?

Afghanistan ist mehr als Bomben und Burkas - Festival 10/09

Man kennt fast nur die Bilder aus den Nachrichten, wenn ein weiteres Attentat Menschenopfer gefordert hat. Gibt es andere Bilder aus Afghanistan? Marc Fosters „Der Drachenläufer“ zeigte ein lebendiges, offenes, ja beschwingtes Kabul, wie es in den 70er Jahren, lange vor dem Bürgerkrieg, existiert hat. Das ist lange her. Der Film wurde 2007 nicht in Afghanistan, sondern in China gedreht.

Lünen im 21. Jahr(hundert)

Bilanz vom 20. Kinofest Lünen – Festival 01/10

Seit mittlerweile 20 Jahren findet im beschaulichen Lünen eines der größten kleinen Filmfestivals Deutschlands statt. Man feiert hier den deutschen Film in all seinen verschiedenen Ausprägungen, vom Kurz- bis hin zum Langfilm, vom Spielfilm über den Animationsfilm.

Künstler mit breiter Farbpalette

Armin Rohde über "Unter Bauern - Retter in der Nacht", seines Affinität zu Kinderfilmen und die Herausforderung, Legenden zu spielen - Roter Teppich 10/09

Durch seine Rollen in „Kleine Haie“ und „Der bewegte Mann“ wurde er Anfang der 1990er Jahre zum Publikumsliebling. Mittlerweile ist Armin Rohde aus der deutschen Kinoszene nicht mehr wegzudenken. Nach knapp einhundert Film- und Fernsehauftritten in solch unterschiedlichen Werken wie dem Zeitgemälde „Marlene“, dem Kultfilm „Lola rennt“ oder den erfolgreichen Kinderfilmen „Der Räuber Hotzenplotz“ und „Herr Bello“...

Dokumentarfilmer als Therapeut

Marko Doringer über „Mein halbes Leben“ - Gespräch zum Film 10/09

Marko Doringer, Jahrgang 1974, studierte an der Technischen Universität in Graz und danach in Wien Publizistik – beides ohne Abschluss. 1999 gründete er die Filmproduktionsfirma „Filmfabrik“ und drehte zwei Dokumentarfilme. „Mein halbes Leben“ ist sein erster Kinofilm.

"Von der Lust am Lernen und der Liebe zum Kino"

Karoline Herfurth über "Berlin 36", ihre Faszination für die Schauspielerei und ihre Interesse an der Sozialwissenschaft - Roter Teppich 09/09

Als Mitglied einer Tanztheatergruppe in Berlin wurde die 1984 ebenda geborene Karoline Herfurth im Alter von elf Jahren von einem Talentscout entdeckt. Ihr Kinodebüt im Jahr 2000 war direkt ein großer Publikums- und Kritikererfolg: „Crazy“ von Hans-Christian Schmid nach dem Roman von Benjamin Lebert. Auch mit „Mädchen, Mädchen“ (2001) und dessen drei Jahre später entstandener Fortsetzung konnte Herfurth weitere Erfolge für sich verbuchen.

3 D - Jetzt geht's los

Filmwirtschaft 08/09

Es war abzusehen, dass mit den großen Produktionen, die dreidimensional ins Kino kommen, auch die Digitalisierung Einzug hält. Insgesamt sind es vier Produktionen in diesem Jahr, die der Umrüstung in vielen Ländern Vorschub leistet.

"Im Bett mit Michelle Pfeiffer"

Rupert Friend über „Chéri – Eine Komödie der Eitelkeiten“, seine Schauspielauffassung und die Schattenseiten einer Promibeziehung - Roter Teppich 08/09

In „Chéri“, dem neuen Film von Stephen Frears, spielt er den jungen Liebhaber von Michelle Pfeiffer. Damit könnte dem 1981 geborenen Engländer Rupert Friend der Durchbruch gelingen. Der Lebensgefährte von Keira Knightley („Fluch der Karibik“) hatte zuletzt in „Der Junge im gestreiften Pyjama“ und „Die letzte Legion“ vor der Kamera gestanden.

Auf Stereotype verzichten

Bettina Haasen über „Hotel Sahara“ - Gespräch zum Film 08/09

Bettina Haasen, Jahrgang ‘69, studierte Afrikanistik und Politische Wissenschaft. Im Folgenden arbeitete sie als Regieassistentin und Produzentin. Nach mehreren mittellangen TV-Dokumentationen ist „Hotel Sahara“ ihr erster Kinofilm.

Hoch dekoriert, kaum gesehen

Filmwirtschaft 07/09

Vor Wochen endete eines der größten Filmfestivals der Welt, die Festspiele Cannes. Um dem Festival ein großes Publikumsinteresse zu verschaffen, wurde die amerikanische Zeichentrickproduktion „Oben“ als Eröffnungsfilm gezeigt.

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