Schon das ist ein Indiz: Die Remscheider Ausstellung von Peter Schmersal umfasst rund 80 Bilder aus mehreren Werkphasen und Motivgruppen, mit Schwerpunkt auf den letzten Jahren.
In Zeiten kulturpolitischer Hoffnungslosigkeit erscheint manchmal ein silbriger Streifen am Horizont, der ab und an auch einmal golden glänzt. Mit viel Lokalkolorit und guten Wünschen hat die Akademie der Künste der Welt jüngst ihre Arbeit aufgenommen und sich medienwirksam aktuell mit einem sogenannten „Festival zum Thema Beschneidung“ zu Wort gemeldet.
Vorhang auf für Peter Paul Rubens! Die Inszenierung im Von der Heydt-Museum orientiert sich am Thema der Ausstellung, kündigt Pracht an und teilt die Nähe der Malerei zu Hof und Gesellschaft mit.
Man kann nicht genug anerkennen, dass diese Ausstellung im Sparkassenforum tatsächlich stattfindet und wie sie umgesetzt ist. Schließlich war Hans Reichel, der Schriften-Entwickler, Musikinstrumente-Bauer und Musiker aus Wuppertal, im eigentlichen Sinne kein bildender Künstler.
Obzwar bei der Wuppertaler Kunst- und Museumsnacht etliche Orte anzusteuern waren: Die Besucher blieben. Die Ausstellung, die Isabel Kerkermeier in der Galerie von Jürgen Grölle zeigt, entschleunigt die Wahrnehmung.
Mit Vernissagen, Performances und Führungen lockte am 8. September die Wuppertaler Kunst- und Museumsnacht. Eine engels-Autorin wandelte im Von-Der-Heydt-Museum auf den Spuren Italiens.
Eine Ausstellung wie ihr Thema. „Bella Italia“ kommt leicht und leichthin daher, edel im Blau der Wände bei gedämpftem Licht, in dem die wenigen Gemälde hell angestrahlt sind. Mit der linearen Hängung der Fotos und Malereien in der großzügigen Präsentation ist dies die richtige Ausstellung für die Sommerzeit.
Am stärksten ist Christian Hellmich im großen Format. Eine Wucht ist das Gemälde „Treppe III“ aus dem Jahr 2007, das sich als Leihgabe im Von der Heydt-Museum befindet und dort schon früher ausgestellt wurde.
Direkt gegenüber ragt der Alex in die Höhe. Vom Atelier auf einem Terrassengeschoss an der Karl-Liebknecht-Straße blickt man allerdings auch auf die desolate städtebauliche Szenerie. Monoton, rau wirken die Funktionsbauten.
Der gebürtige Stuttgarter Klaus-Martin Treder ist in seinen Bildern alles: konfus, ordentlich, nüchtern und romantisch. Und das meistens alles gleichzeitig.
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