Im Dezember stechen vor allem zwei Romane hervor, bei denen die Protagonisten an einem Wendepunkt in ihrem Leben sind.
Die Verbrechen an den Armeniern waren ein Lebensthema des Elberfelder Schriftstellers Armin T. Wegner, das ihn auch persönlich umtrieb. Mit seinem erst jetzt veröffentlichten „Totenlied“ hat er dazu eine literarische Form gefunden, die in einer Urlesung mit Konzert beeindruckte.
In den neu erscheinenden Romanen von Miku Sophie Kühmel, André Aciman und Peter Wawerzinek stehen vor allem Liebe und damit verbundenes Leid im Fokus.
In seinem psychologischen Krimi „Fliege fort, Fliege fort“ erkennt der Leser das Dunkle erst auf den zweiten Blick.
In den neuen Comicerscheinungen geht es um Kampf in und außerhalb des Rings, Schmerz und verbotene Liebe.
In der Reihe „Kunsthochdrei“ treffen persönliche Briefe von Else Lasker-Schüler auf Bilder ihrer Zeit. Vielleicht am spannendsten aber: Ihre Lyrik wird gesungen. Die Vertonungen von Wilhelm Rettich präsentieren ihre Gedichte schön und würdevoll und zeigen die Jubilarin einmal im besten Sinne klassisch.
Im Rahmen der Reihe Lit.Ronsdorf las Roderich Trapp von der Wuppertaler Rundschau aus seinen humorigen Glossen. Bei der bestens besuchten Veranstaltung war ein so bewährtes wie komisches Konzept zu erleben.
Der italienische Germanist Magris erzählt von unserem wunderlichen Alltagsleben.
Die Debütromane von Marius Hulpe und Leslie Jamison zeigen: Familienleben ist selten einfach – egal ob in Deutschland oder den USA.
Neue Anthologien zu Meilensteinen der Comic- und Literaturwelt.
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