„Sempre più“ ist diesmal der Wächter des Ausstellungs-Pavillons. Mit einer Höhe von 6 Meter direkt davor platziert, sieht man vom Eingang des Skulpturenparks aus zunächst die Rückseite mit der Holzkonstruktion und erst dann den monumentalen männlichen Torso aus Zedernholz. Davor liegen flache Scheiben aus Kupfer und Silber wie antike Münzen und greifen den Farbklang der Skulptur auf. Der Kopf des Mannes mit den dunklen Haaren ist leicht zur Seite und nach vorne geneigt und sorgt so mit seiner ganzen Büste für die formal ausgeglichene Komposition. Sein Blick ist skeptisch, aufmerksam lugend und sehr konkret. Mit seiner Nacktheit kommt eine erzählerische Dimension hinzu, die wir nicht recht zu fassen wissen und die noch unterstreicht, dass wir es nicht „einfach“ mit einer überlebensgroßen realistischen, virtuos aus dem Block geschlagenen Holzskulptur zu tun haben. Balkenhol hat diese Figur vor Jahren für die Präsentation im Forum Romanum geschaffen, sie ist vom Typus der antiken Skulptur abgeleitet, und dieser Bezug ist nun auch ein Leitmotiv der Ausstellung im Skulpturenpark Waldfrieden: Die Zusammenführung der klassischen Bildhauerkunst mit einem heutigen Lebensgefühl.
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