Normalerweise herrscht Barbara in ihrer Betriebskantine, als wäre sie ein Unteroffizier mit Nierenkoliken. Der Wunsch nach Salz, Pfeffer oder gar Senf gilt bei ihr als Hochverrat. Wer mitunter mit Kupfermünzen bezahlen möchte, wird des Hauses verwiesen. Ihr Gesicht trägt sie faltig wie Keith Richards. Nur deuten die Hautkerben nicht wie bei Keith ein chronisches Grinsen an, sondern nackten, ewigen Zorn. Am Montag, den 23. Mai 2011 jedoch war sie nicht wiederzuerkennen. Eine liebliche Prinzessin aus einem Walt Disney-Film saß an der Registrierkasse am Ende des Buffets. Manche vermuteten, dass sich Barbara eine Überdosis Botox gespritzt habe. Andere munkelten von einer neuartigen, schnell wirkenden plastischen Chirurgie mittels Lasertechnik. Doch alle irrten. Nicht Botox, nicht Laser-OP, Schalke war die Ursache des fast kindlichen Lächelns auf dem Gesicht der ehemals Verhärmten. Neun lange Jahre musste die königsblaue Küchenchefin ohne ein einziges winziges Lächeln auskommen. So lange war Schalke kein Pokalsieger mehr gewesen.
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