Eine sympathische junge Frau in London mit britischer Mutter und japanischem Vater rast mit ihrem Fahrrad zwischen WG, Bhudda-Zentrum und japanischem Spielzeugladen, in dem sie als Verkäuferin arbeitet, hin und her, während sie mit allen Mitteln einem Waschmaschinenreparateur nachstellt. Klingt alles normal und nur leicht überdreht. Wären da nicht die psychotischen Attacken, in denen Nao Mordgelüste gegenüber ihren Mitmenschen verspürt. Vor allem kleine Kinder lösen die Panikattacken aus. Glyn Dillon, wie seine Protagonistin in „Das Nao in Brown“ Illustrator und Spielzeugdesigner, inzwischen aber vor allem mit Storyboards für Filme beschäftigt, ist erzählerisch ein kleines Meisterwerk gelungen. Klein nur, weil er sich die Mühe macht, im Alltag und nicht im schweren Drama nach den großen Themen des Lebens zu suchen. Auch zeichnerisch ist Dillons 200-seitiges Werk von beeindruckender Souveränität (Egmont). Noch eine sympathische junge Frau, diesmal im Westen Frankreichs.
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