Dokumentarischer Literatur wohnt eine eigene Faszinationskraft inne. Dieses Erzählen, das sich weder auf die Fantasie eines Autors noch auf ein Bild oder eine Fotografie stützt, erzeugt eigene Bilder, die in unserer Vorstellung entstehen. Darin liegt auch die Stärke von Erich Hackls Text „Der Fotograf von Auschwitz“, der jetzt mit zwei anderen Texten im Band „Drei tränenlose Geschichten“ bei Diogenes noch einmal veröffentlicht wird. Erich Hackl löst Wilhelm Brasse aus dem historischen Kontext seines Lebens. Bracke war Fotograf in Auschwitz und musste die ankommenden Häftlinge einen Tag bevor sie ermordet wurden fotografieren.Wir stehen mit diesem Fotografen den Häftlingen, darunter Kindern, gegenüber, deren angstvolle Augen uns anstarren.
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