Robin Williams als „Garp“
Foto: Warner Bros.

Robin und wie er die Welt sah

13. August 2014

Zum Tod von Robin Williams

Zusammen mit Bette Midler, Danny DeVito und Richard Dreyfuss gehörte Robin Williams zu den großen „Touchstone“-Stars der späten achtziger Jahre. Mit hysterischen Gesellschaftssatiren und hintergründigen Tragikomödien untergrub Disneys Erwachsenenlabel in dieser Zeit das aufkommende Blockbusterkino und die eigene traditionelle Familientauglichkeit. Der langjährige Fernsehkomiker Williams nutzte die Chance, um mit nur zwei Filmen, „Good Morning, Vietnam“ und „Der Club der toten Dichter“, quasi unsterblich zu werden. In ersterem spielte er 1987 den Radiomoderator Adrian Cronauer während des Vietnamkrieges, in letzterem einen aufmüpfigen Englischlehrer an einem konservativen Jungeninternat. Peter Weirs „Der Club der toten Dichter“ lief auch in Deutschland viele Monate lang in den alten Kinocentern. Die Art, wie Williams zwischen Ernst und Komik wechselte, wie er als in den Comedyclubs großgewordener Wilder gütig über die zeitlose Tragweite von Poesie und Individualität sprach, faszinierte über drei Millionen Zuschauer.

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