Bereits im vergangenen Herbst hat der Rat der Stadt Wuppertal mit Stimmen von CDU und SPD die Einführung eines VRR-Sozialtickets abgelehnt. Die Haushaltslage erlaube solche Maßnahmen nicht. Dass es allerdings mobilen Hartz-IV-Empfängern viel eher gelingt, wieder ins Arbeitsleben zu finden, weil sie mehr am gesellschaftlichen Leben teilhaben und sich bei potentiellen Arbeitgebern schneller vorstellen können, leuchtete den Ratsvertretern der beiden Parteien nicht ein. Die Initiative TACHELES und das Aktionsbündnis BASTA! haben jetzt eine Aktion gestartet, die es den betroffenen Menschen in der Stadt zumindest abends und an Wochenenden und Feiertagen ermöglichen soll, umsonst Nahverkehrsmittel zu nutzen. Hierfür verteilt sie kleine rote Buttons, die von Besitzern vom „Ticket 2000“, „Ticket 1000“, Semester- oder „Bärenticket“ öffentlich sichtbar getragen werden können. Die roten Punkte signalisieren: Ich kann eine Person in Bus und Bahn mitnehmen – sprechen Sie mich an! Würden die Wuppertaler massenhaft mitmachen, der Nulltarif für sozial schwache Menschen wäre zumindest teilweise durchgesetzt. Wenig zu lachen haben die Menschen in unserer Stadt, die am behördlich verordneten Existenzminimum ihr Dasein fristen, ansonsten schon genug.
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