In den frühen 1990er Jahre war das Ornament als Bildform der zeitgenössischen Kunst wieder angesagt. Künstler*innen wie Philip Taaffe und Mariella Mosler sind geblieben und die Form des Ornaments ist etabliert. Ein Hintergrund ist ihre Ästhetik, ein anderer ihre tradierten kulturellen Bedeutungen. Die Ausstellung im Von der Heydt-Museum führt nun zentrale Positionen des Ornaments in der Gegenwartskunst zusammen und forscht ebenso in der Vergangenheit, seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Und dann stellt man fest, wie vielfältig die Zugänge und Lesarten sind und erkennt ihre Tiefe der Repräsentation und Kommunikation.
Schön & Streng. Die Macht des Ornaments | bis 14.2. | Von der Heydt-Museum | 563 62 31
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