Eigentlich ist er ein netter Kerl, der Gatte einer unserer Fotografinnen. Aber wie so oft verbergen sich unter dem äußeren Schein Abgründe. Für seine dreijährige Tochter ist er wohl gewillt, alles zu machen, auch wenn er sich mit seinem Handeln weit außerhalb menschlicher Moralvorstellungen wiederfindet. Die Kleine mag, wie fast alle Mädchen dieses Alters, die für debil-infantile Seelen geschaffene Kunstfigur „Hello Kitty“. Und der Vater mag seine Carrera-Bahn. Um der Tochter sein Hobby näherzubringen, verwandelte er sich in einen grausamen Grafen Frankenstein. Dem Modell des amerikanischen Traums aus Lack und Chrom, der die 1950er Jahre in den USA überhaupt nur überlebbar machte, flexte er das Dach weg. Dann zersägte er Kitty in zwei Teile und klebte das Oberteil der Katze ohne Unterleib auf den Fahrersitz seines Amischlittens. Nachdem das Dach wieder anmodelliert war, spritzte er ekelerregendes Pink auf das weinrote Blech und garnierte seine Tat mit Glitzerstaub. Mein Urteil: ein klarer Fall für den Internationalen Gerichtshof in Den Haag.
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