Schaurig, wenn die Hoffnung versagt, denn die wilde Elbe nimmt erst einmal nicht jeden.
Wer kennt noch Pulau Bidong? Jenke Nordalm inszeniert Thomas Köcks Stück „Atlas“ gegen das Verschwinden von Schuld in der Geschichte.
Wenn das Paketzentrum im Chaos versinkt, findet sich experimentelles Musiktheater für das 21. Jahrhundert.
Regisseurin Barbara Büchmann lässt die Fragmente ruhig laufen. Ohne Pathos lässt sie Isa eintreten auf den parabolischen Weg durch eine Welt, die langsam zu verschwinden scheint.
Grandiose Musik und ein überaus spielfreudiges Ensemble: Das Stück feierte Premiere Theater am Engelsgarten und spielt im Dezember im Opernhaus.
Das Stück „Die Schutzbefohlenen“ von Heiner Bontrup bringt eine breite Schau ins Opernhaus, die Else Lasker-Schüler als Geflüchtete in den Blick nimmt. Unterstützt von zahlreichen Mitteln und Akteuren lässt der Abend keinen Zweifel: Flucht ist „ein Menschheitsthema“.
Im existenzialistischen Lehrstück „Das Missverständnis“ von Albert Camus zeigt sich, das Pseudonyme tödlich sein können.
Interview über die Inszenierung von 'Das Missverständnis' aus dem Jahr 1943. Am Ende sind fast alle tot. Regisseur Martin Kindervater inszeniert aktuell im Wuppertaler Theater am Engelsgarten das Drama von Albert Camus.
An Poetry Slams könnte man durchaus streng literarisch herangehen. Muss man aber nicht, wie auch der unterhaltsame börsen-Slam am 8. Oktober zeigte. Und abschrecken müsste das Spektakel auch Textpuristen keineswegs.
Impro ist eine Kunst, die einiges abverlangt. Die Spieler brauchten und bewiesen Einfallsreichtum von der Romanze bis zur Beerdigung. Ganz wichtig war: Spaß am Entstehen.
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