
Señor Kaplan
Uruguay, Spanien, Deutschland 2012, Laufzeit: 98 Min., FSK 0
Regie: Alvaro Brechner
Darsteller: Hector Noguera, Néstor Guzzini, Rolf Becker
>> www.senorkaplan.de
Melancholische Tragikomödie über Altwerden und Vergangenheitsbewältigung
Eichmann-Déjà-vu
„Señor Kaplan“ von Alvaro Brechner
Da könnte er mit seinen 76 Jahren doch endlich mal beweisen, dass auch Rentner Mumm in den Knochen haben und die Welt verbessern können: Jacob Kaplan ist fest davon überzeugt, dass der Strandbar-Besitzer Julius Reich ein Nazi ist und will ihn – wie weiland der israelische Geheimdienst Eichmann – kidnappen und seiner gerechten Strafe zuführen.
Als er seinen gelegentlichen Chauffeur Wilson, ein heruntergekommener ehemaliger Polizist, für den Coup anheuert, gerät das Ganze zu einem amüsant-melancholischen Don-Quichotte/Sancho-Panza-Abenteuer, bei dem beide ständig Gefahr laufen, sich lächerlich zu machen oder zu Helden zu werden. Brechners entlockt dabei den drei Hauptdarstellern gekonnt jene Zwischentöne, die wunderbar mit der Ambivalenz der überraschend endenden Geschichte korrespondieren.
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