David Sieveking, Jahrgang '77, arbeitete bereits als Cutter, Regieassistent und Schauspieler für das Fernsehen, bevor er in Berlin Regie studierte. Nach diversen Kurzfilmen ist „David wants to fly“ sein erster Kinofilm.
„Avatar“ dürfte seit vielen Jahren wieder der erste Film sein, der die 10 Millionen Besucher-Grenze in Deutschland geknackt hat. Zwar liegen wir damit deutlich niedriger als im einwohnerärmeren Frankreich, das bereits die 14 Mio.-Grenze überschritten hat, dennoch stellen die blauen Fantasiegestalten ein einzigartiges Ergebnis dar.
Am bekanntesten ist der 1981 in London geborene Ben Barnes für seine Interpretation des Prinzen Kaspian in den Verfilmungen der „Chroniken von Narnia“. Deren dritter Teil, „Die Reise auf der Morgenröte“, kommt bei uns im Dezember in die Kinos.
Die Wiener Regisseurin Jessica Hausner, Jahrgang ’72, gewann bereits mit ihrem Diplomfilm „Interview“ 1999 in Cannes den Prix du Jury der Cinéfondation. Gemeinsam mit Barbara Albert („Böse Zellen“) u.a gründete sie die Produktionsfirma Coop99. Nach „Lovely Rita“ und „Hotel“ ist „Lourdes“ ihr dritter Kinofilm.
Man mag es fast nicht glauben: Die erste und bis heute einzige regelmäßige und kontinuierliche Filmkritik stammt aus der katholischen und evangelischen Kirche.
Mit 24 Jahren gab Hannelore Hoger 1965 ihr Debüt vor der Kamera. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie zu einer der beliebtesten und bekanntesten deutschsprachigen Schauspielerinnen aufgestiegen. Neben Rollen in Kinoklassikern wie „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder „Rossini“ kennt man sie insbesondere durch ihre Titelrolle in den rund dreißig „Bella Block“-Fernsehfilmen. Nun ist sie an der Seite einer internationalen Besetzung im aufwändigen Kinoepos „Henri 4“ in der Paraderolle als Königinmutter Katharina de Medici zu sehen.
Das Jammern ist weg, es herrscht fast Euphorie. Vergessen sind die 50 Mio. Kinobesucher, die zwischen 2001 und 2007 verloren wurden. Der beste Kinoumsatz seit 60 Jahren, freut sich der Geschäftsführer des Verleiherverbands Johannes Klingsporn.
1979 in Köln geborene Katharina Schüttler schon 2002 den Förderpreis Deutscher Film für „Sophiiiie!“ und vier Jahre darauf den Günter- Strack-Fernsehpreis. Auch ihre Bühnenrollen wurden prämiert: Für „Hedda Gabler“ bekam sie den Faust-Theaterpreis und wurde 2006 von „Theater heute“ zur „Schauspielerin des Jahres“ gewählt.
Mit gerade mal 19 Jahren zählt er bereits zu den großen Schauspielhoffnungen Deutschlands. 2006 spielte David Kross unter Detlev Buck in „Knallhart“ seine erste Hauptrolle und sorgte damit auf der Berlinale für Furore. Es folgten die Titelrollen in der Otfried-Preußler- Verfilmung „Krabat“ von Marco Kreuzpaintner und in der Bernhard-Schlink-Adaption „Der Vorleser“.
Frieder Wittich, 1974 in Stuttgart geboren, studierte von 1998 bis 2004 Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Für seinen Abschlussfilm erhielt er den First Steps Award. Dadurch wurde Vicco von Bülow alias Loriot sein Mentor, der bei seinem ersten Kinofilm „13 Semester“ beratend mitwirkte.
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