Algorithmen von Online-Diensten stehen immer wieder in der Kritik, Filterblasen zu erzeugen. Der Kern des Problems liegt allerdings beim Menschen. Doch es gibt Auswege aus der digital verstärkten Unmündigkeit.
Durch einen bis dahin unpolitischen blauhaarigen Youtuber verstand die gesellschaftliche Linke, wie wichtig unterhaltsame politische Arbeit in sozialen Medien ist.
(Fehl-)Informationen en masse und eine Meinungsbildung, deren Entstehung manchmal fragwürdig ist. Der Internet-User ist verflochten im digitalen Netz der Möglichkeiten.
Plastik, Bauschutt, Textilien – Die Menschheit hat sich in ein gewaltiges globales Müllproblem hineingewohlstandet. Es gibt Wege hinaus: Häuser aus Pilzen, Kleider aus Milch, Leder aus Äpfeln.
Der Konsum von Einwegprodukten ist verführerisch komfortabel. Doch bei den exorbitanten Mengen an Müll, gilt es spätestens jetzt, die Bequemlichkeit hintenanzustellen und auf nachhaltige Optionen zu setzen.
Die aktuellen Zahlen zum Verpackungsabfall sind erschreckend. Klimapolitisch muss dringend gehandelt werden: Weg von Einwegprodukten und hin zu einem verstärkten Ausbau des Mehrwegsystems.
Klimaprognosen geben Grund zu vorsichtigem Optimismus. Wenn wir handeln, dann klappt das mit den Klimazielen. Vielleicht ist nicht alles machbar, aber es ist auch nicht alles schlecht, was die Zivilisation hervorgebracht hat.
Der schwedische Humanökologe tritt durch detaillierte wie streitbare Analysen für eine kämpferische Klimabewegung ein. Wer sich hierzu verbünden könnte und für welche Ziele, bleibt aber weitgehend unbeantwortet.
Eine Botschaft an diejenigen, die zu oft hintenangestellt werden: Kinder und Jugendliche im chaotischen Hybridschulalltag und junge Erwachsenende, denen zu wenig Gehör geschenkt wird.
Was bringen Wasserstoffautos dem Klima, wenn ihr Treibstoff mit Kohlestrom erzeugt wurde? Können Atomkraftwerke ihr eigenes Müllproblem lösen? Wie fördern E-Autos regenerative Energien? Es gibt immer ein Für und ein Wider.
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