„Rache verjährt nicht“, der letzte Krimi von Reginald Hill, schildert den Rachefeldzug eines englischen Finanzjongleurs, der unschuldig ins Gefängnis musste. Zahlreiche Nebenhandlungen, gestochen scharfe Figurenzeichnungen und ein lebendiges Landschaftsportrait sorgen für 700 packende Seiten.
Die Bestsellerlisten sprechen eine klare Sprache. Nichts verkauft sich besser als Literatur mit erotischen Sujets. Auf Platz eins, drei und vier der Jahresabrechnung finden sich Titel wie „Shades of Grey“, „Geheimes Verlangen“ oder „Befreite Lust“, und der Börsenverein kann einmal mehr die unverrückbare Tatsache verkünden: „Sex sells“.
Was ne ätzende Situation, in der sich der überaus erfolgreiche Drehbuchautor Charlie Fairburn plötzlich befindet. Ein Leben lang lässt es sich wunderbar über die eigene Endlichkeit philosophieren (und/oder diese verdrängen), doch im unmittelbaren Angesicht des Todes steht plötzlich der ganze Lebensentwurf unter umgekehrten Vorzeichen.
Viele neue Comics widmen sich politischen und historischen Themen
Das Leben hinterlässt seine Spuren?! Wie niedlich: Hier ein Grübchen, da ein paar Fältchen? Johan Willners fotografische Szenen sprechen eine andere Sprache; speziell die Peopleaufnahmen. Stills, inszenierte Momente, stumm und anklagend, Ausschnitte aus dem Leben, in denen es nicht nur um ein paar lächerliche Schrammen geht.
Russen lesen gerne, vor allem auf Deutsche Literatur richtete sich stets ein großes Interesse. Immerhin sprechen in Russland mehr Menschen Deutsch als im Rest der Welt, abgesehen von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber wer weiß, ob sich in Zukunft überhaupt noch ein Kinder- oder Jugendbuch in Putins Reich verkaufen lässt.
Gezeichnetes Leben in all seinen Facetten
Er hat Essays über Rembrandt, August Sander, Giacometti oder Henri Cartier-Bresson geschrieben, die sich wie Erzählungen lesen. In der Welt des John Berger ist nichts eindimensional, stets hört man in seinen Texten, wie die Stimme des gebürtigen Engländers, der den größten Teil seines Lebens in Frankreich verbracht hat, nach dem forscht, was sich hinter den Erscheinungen dieser Welt verbirgt.
Nur noch weg. Die 18jährige Bronny will fort aus ihrer Heimat Australien und fort von ihrer Familie, in der es eine tückische Erbkrankheit gibt. Mit kaum mehr als den Kleidern auf dem Leib steigt sie in ein Flugzeug nach London.
Wenn man eine monatliche Kolumne hat, dann hängt man immer ein wenig hinterher. Wenn ihr das hier lest, dann sind Wochen vergangen, seit ich das geschrieben habe. Ich schreibe quasi in einer ganz anderen Zeitzone, jenseits jeglicher Datumsgrenzen – und ich schreibe direkt in die Zukunft hinein.
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