„Die Erde schlief nackt und gepeinigt wie eine Mutter, der die Decke herabgeglitten war“, schrieb Andrej Platonov. Pierre Michon stellt dieses Zitat an den Anfang seiner Geschichte einer erotischen Obsession, die den Titel „Die Grande Beune“ trägt.
Neben den drei Musikbühnen ziert zum dritten Mal die trailer-Wortschatzbühne die Passage entlang der Viktoriastraße zwischen der WAZ-Bühne und der Marienkirche. Hier ist es etwas leiser, mit weniger Lichteffekten, dafür aber reichlich Ausdrucksstärke.
Der amerikanische Schriftsteller Adam Ross macht nun auch in Deutschland Furore. Vor kurzem ist sein Debütroman „Mister Peanut“ erschienen.
Wofür brauchen wir noch die Handschrift, wir schreiben doch sowieso auf dem Computer? Eine weitverbreitete Ansicht, die man offenbar auch in Hamburgs Schulbehörde teilt.
Mein Haus, mein Auto, mein Vorgarten. Madame in der Wanne, mit Blick auf den Pool. Die Familie: andächtig der töchterlichen Cheerleader-Performance im heimischen Wohnzimmer beiwohnend.
„Warum gibt es keine Antworten, die nicht tendenziös sind“, fragt Sarah Glidden in ihrem autobiografischen Bericht „Israel verstehen – In 60 Tagen oder weniger“ über eine Reise nach Israel.
Wenn ich so durch meine ausgedehnten Liegenschaften im grünen Süden Bochums flaniere und mir die dort lebenden Hobbits und Elfen fröhlich zuwinken, dann frage ich mich schon, ob die viele Sonne gut für mich ist.
Die über 1000 Seiten des Romans „Vorabend“ von Peter Kurzeck sind ein Manifest gegen das Vergessen. Aber nicht die großen Ereignisse werden bewahrt, sondern das Besondere, woran sich ein Individuum erinnert.
Peter Kurzecks Roman „Vorabend“ ist ein Manifest gegen das Vergessen. Aber nicht die großen Ereignisse werden bewahrt, sondern das Besondere, woran sich ein Individuum erinnert.
Die Morgensonne schillert gleißend in der See. Die Fischerbötchen schaukeln versonnen. Zwei letzte Langusten wechseln den Besitzer. Eine Fahrradhupe quäkt.
Was für eine grandiose Idee: Jason erzählt von den Literaten im Paris des frühen 20. Jahrhunderts – von Scott Fitzgerald, James Joyce, Ezra Pound und „Hemingway“ – so der Titel der Geschichte.
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