Ein Klavier auf einer Kabarett-Bühne, das ist schon lange nicht mehr das alleinige Markenzeichen des großartigen Hagen Rether. Dieser begann seine Bühnekarriere als Pianist.
Der Juli ist in Wirklichkeit gar kein Monat, sondern eine deutsche Pop-Rock-Band aus Gießen. Die beiden, die bei Juli singen, heißen Briegel und Triebel mit Nachnamen und schufen Hits mit Titeln wie „Geile Zeit“ und „Perfekte Welle“.
Beim Joggen in einem bewaldeten Park wird sie von einer Horde Kinder überfallen. Während sie sich noch verzweifelt gegen die Fausthiebe und Schläge der Bande wehrt, denkt sie: „Es sind doch nur Kinder!“ Aber die sind gnadenlos, bestehlen sie nicht nur,...
In den langen Wintern erzählt man sich Geschichten, dort oben im Nordatlantik. Das war schon vor 1000 Jahren so, die damals entstandenen Sagas halfen der jungen isländischen Nation, sich ihrer selbst zu vergewissern.
Man hat sein Talent mit Proust verglichen und seiner Prosa eine aufwühlende, ja, unwiderstehliche Kraft bescheinigt. Die Rezensenten in Italien und vor allem im heimatlichen Skandinavien geraten schier außer sich, wenn sie über Karl Ove Knausgard und sein sechsbändiges Romanprojekt sprechen.
Es regnet. Unerschütterlich steht der Platzwart auf dem Fußballfeld und hält die Latte, die während des F-Jungendspiels am Nachmittag gebrochen ist. In selbstloser Hingabe hat er den Rasen nachts mit seinem Rasierapparat geschnitten und mit seinem Kalkwagen die Linien frisch gezogen. In seinem hymnischen Text porträtiert Lars Ruppel...
Dichter Nebel steigt auf, füllt das Bochumer Schauspielhaus und macht es fast unmöglich zu sehen, was gerade auf der Bühne passiert. Dort steigen vier Tote aus ihren Särgen, frisch vitalisiert und bereit, eine wortgewaltige Schlacht zu schlagen.
Abpfiff: Schluss, Ende, Aus. Vorbei und vorüber. Das war's mit der Show. Die über 34 Spieltage unter Blut, Schweiß und Tränen aufrecht erhaltene Spannung bricht unvermittelt in sich zusammen.
Als Maggie Abendroth in Bochum 2007 erstmals die Bühne der Krimiszene betrat, schloss eine große Fangemeinde die neugierige Enddreißigerin schnell in ihr Herz.
Die Edition Moderne fährt drei dicke Wälzer auf, zwei davon sind autobiografisch, einer biografisch. Mit „Jetzt kommt später“ erzählt die Schweizerin Kati Rickenbach von zwei Hamburg-Aufenthalten, während der sie mit der dortigen Comicszene in Kontakt kommt.
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