Die Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz beschreibt in ihrer Novelle „Die Passagierin“ (1962) eine fiktive Täter-Opfer Begegnung. Bereits vor 35 Jahren sollte das Stück erstmalige inszeniert werden, verschwand jedoch für Jahrzehnte, weil es der sowjetischen Zensur ein Dorn im Auge war.
Während in Koblenz eine katholische Fußballmannschaft im Nordirland der späten 60er Jahre zu sehen ist, wird beim Jungen Musical Leverkusen ordentlich fabuliert.
Der italienische Philosoph geht in seinen neuen Essays unter dem Titel „Die Erzählung und das Feuer“ den Geheimnissen der Literatur nach.
Manche sind selbst im Underground Außenseiter, andere bleiben ihren traditionellen Gesängen und Klängen treu: Wir stellen die neuesten Veröffentlichungen von Mutter, Buzzcocks, Jarvis Cocker und Chilly Gonzales, Kind Ayisoba und Mokoomba vor.
Eine außergewöhnliche Familie: Das sechsköpfige Ingenium Ensemble gewann unter anderem beim Internationalen A Cappella Wettbewerb in Leipzig den Publikumspreis. In Essen sind sie nun erstmalig an Karfreitag zu Gast.
Der Kölner Stadtgarten veranstaltet am sonst wenig bespielten Karfreitag den Konzertabend „Good Friday“. Außerdem gibt das Cologne Contemporary Jazz Orchestra ein Jubiläumskonzert.
Das Thema Bühne spielt in der Kunst in der Form von Bühnenmodellen und Kostümen bis hin zu Malerei und Skulptur eine Rolle, die in der zweiteiligen Ausstellung über die letzten Jahrhunderte nachgezeichnet wird.
Ein Maler mit einem feinen Gespür für Texturen: Der Künstler Bert Didillon erforscht denGrenzbereich von Bild und Skulptur. Seine Werke sind einfach, doch höchst einprägsam, wie die Ausstellung im ElberfelderGrölle pass:projects beweist.
Die Radikalisierung durch den Glauben spaltet ein ganzes Land und treibt es in den Wahnsinn von Gewalt, Unterdrückung und Mord – „Lucia di Lammermoor“ ist im 18. Jahrhundert Schottlands verortet. Donizetti erzählt die Geschichte einer unglücklichen Liebe zweier jungen Menschen unterschiedlichen Glaubens.
Ein Blick in neue Graphic Novels: Hamid Sulaimans „Freedom Hospital“, Stansislas‘ „Der Entenreigen“, „Der nasse Fisch“ von Arne Jysch, „Das Geheimnis der Quantenwelt“ von Thibault Damour und Mathieu Burniat sowie Annette Herzogs und Katrine Clantes „Pssst!“.
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