Nur noch kurz die Welt retten. Ein Lied zieht um die Welt. Musik beherrscht die Welt. Aber irgendwie wohl nicht Somalia. Wäre es nicht sinnvoller, jedem Kind eine Schnitte Brot, als jedem Kind ein Instrument...? Selbst Triangeln lassen sich so schlecht kauen. So come on Eileen. Her mit der Geige. Poor old Johnny Ray. Wenn der David Garrett schneller als BILD sein will und dafür Geld kassiert, dann will ich wenigstens schneller als Billy the Kid den Löffel aus der Schublade...
Eigentlich wollte ich die WM im Fernsehen sehen. Fußball hat es ja inzwischen zum weltweiten Völkerverständigungs-Kulturereignis geschafft. Aber eine halbe Stunde vor dem Anpfiff läuft nur das austauschbare Expertengeblähe im Studio. Es ist schon erstaunlich, wie viele Kasperle sich mit meinen TV-Gebühren einen netten Überseeaufenthalt ergaunern und sich dann noch darüber echauffieren, dass nur wenige Fans vor Ort ihre ehrlich erarbeiteten Euros investieren.
Eisiges Land, schönes Land. Dick Vermummte, die keine Körper-Proportion mehr erahnen lassen. Da schweifen die Gedanken doch augenblicklich in wärmere Gefilde, an weiße Strände und grünes Meer, wo wohlgeformte Körper ausgiebig dem Hautkrebs frönen.
Neulich im Supermarkt. Durch übermäßigen Reinigungswahn war mir das Shampoo ausgegangen, und so irrte ich durch die Gänge mit Tonnagen an Hundefutter und Katzenstreu,...
Was für eine wunderbare Vorstellung. Schon in der Pause wollte ich das Theater verlassen, endlose Gähnattacken, ungläubige Blicke auf die Uhr, eine Inszenierung, die meine Welt nicht braucht.
Vogelgezwitscher, eine leichte Brise, sonniges Maiwetter. Der Balkon wird bereits zum Schrebergarten, der schmale Grat vom leichten Dösen hin zum wohligen Traumland ist schnell überschritten.
Ganz langsam und bedächtig fegt ein älterer Herr die Bühne. Nur die Notbeleuchtung weist ihm den Weg zum Unrat.
Und es war Sommer das erste Mal im Leben, es war Sommer, das allererste Mal. Scheiß-Wetter, Scheiß-Sommer, Scheiß-Maffay, da hilft auch kein Magenbitter mehr. Saure-Gurken-Zeit zum Ärgern, selbst mitten im Spreewald hat man keine Ruhe mehr.
Der Magenbitter schmeckt bitter. Sei es drum, das wichtigste Gut im Leben ist neben dem Zehn Hektar-Landgut die Gesundheit, also runter damit. Früher war alles besser. Auch in der Landeshauptstadt. Es waren herrliche Zeiten in Düsseldorf. Damals als es noch die NFL Europe gab, als noch Helme im Rheinstadion martialisch aufeinanderprallten und gigantische Feuerlanzen die Gesichter der American Football-Fans erwärmten.
An Rhein und Ruhr wird gependelt wie verrückt. Nicht im stillen Kämmerlein und womöglich mit Kontakt zu guten Geistern. Sondern öffentlich, auf Straße und Schiene: Eine Million Berufstätige überschreiten zweimal täglich ihre Stadtgrenzen und machen Stau, Lärm, Emissionen. Bis zu einer Distanz von 15 Kilometern könnte hier das Fahrrad eine viel größere Rolle spielen als bisher, ist der Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) überzeugt.
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