Unter Wasserarmut leidet unsere Stadt nicht. Ein Blick aus dem Fenster genügt oft, um diese Behauptung zu belegen. Regenwolken sind die Regel, Sonnenschein die Ausnahme. Wuppertal gilt sogar als die regenreichste Stadt Deutschlands. Trotzdem, so wird seit Monaten diskutiert, könnten in absehbarer Zeit die Preise für Leitungswasser drastisch steigen und dazu dessen Qualität erheblich sinken.
Traurig ist es schon, dass Kinder vor Erwachsenen oder sogar vor anderen Kindern geschützt werden müssen. Täglich machen neue Meldungen zu sexuellen Übergriffen oder Gewalt in der Familie Schlagzeilen, an Schulen gehört Mobbing zur Tagesordnung. Irmgard Stinzendörfer vom erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Wuppertaler Jugendamts möchte Kinder und Jugendliche schützen.
Schnell entpuppte sich der große Zirkus um die Aufklärung der Missbrauchsfälle als ein öffentlich wirksames Eigentor, dass sich die Katholische Kirche da schoss. Statt eines Katharsis-Effekts für die arg gebeutelte Kirche und einer erwiesenen Bereitschaft, die Missstände in den eigenen Institutionen offenlegen zu lassen, sah sich die Bischofskonferenz, die den Forschungsauftrag zur Aufklärung der sexuellen Gewalttaten vergab, dem Vorwurf der Zensur ausgesetzt.
Der Diplompädagoge und Familientherapeut spricht im Interview über Generationskonflikte und gesellschaftliche Anforderungen, die Migrantenfamilien zu bewältigen haben.
Der Lehrbeauftragte im Fachbereich Sozialpädagogik der Bergischen Universität Wuppertal spricht im Interview über die oft rigide Erziehungsmethoden der früheren Heimerziehung, Wandlungsprozesse und die Arbeit der Jugendämter in den letzten Jahren.
Vor fünf Jahren erschütterte der Tod eines kleinen Mädchens die Stadt. Die damals fünfjährige Talea wurde von ihrer Pflegemutter leblos in der Badewanne aufgefunden. Schnell verdichteten sich die Anzeichen, dass eben diese Pflegemutter für den Tod des Kindes verantwortlich gewesen ist.
Dieser alte Schwede hat wirklich Respekt verdient: Vor 70 Jahren gründete Ingvar Kamprad (86) in seinem skandinavischen Heimatdörfchen einen kleinen Versandhandel mit vier Buchstaben, die mittlerweile den weltgrößten Möbelgiganten mit über 131.000 Mitarbeitern betiteln.
IKEA ist ein Kunststück gelungen. Wohl kaum ein geplanter Neubau dürfte zu einer derart hitzigen Diskussion geführt haben wie jener in Wuppertal. Nicht nur Landes- und Stadtspitze sind sich uneins, sondern auch die Wuppertaler. „Ich halte einen IKEA in Wuppertal für sehr sinnvoll“, sagt Simon.
engels: Frau August, ist IKEA für Wuppertal eine unendliche Geschichte?
Elisabeth August: Die Geschichte wird ein Ende haben. Es ist in Wuppertal in der Tat schwierig, Möbel zu kaufen. Bislang fließt deshalb Kaufkraft von Wuppertal ab. Problematisch ist die Planung eines Homeparks. Hier sollen Waren angeboten werden, die man auch in Wuppertal kaufen kann.
engels: Herr Lüdemann, macht IKEA in Wuppertal Sinn?
Klaus Lüdemann: Der Einzelhandel besonders in Barmen schaut wegen dieser Pläne eher pessimistisch in die Zukunft. Gerade hatte man sich dort in eine Interessens- und Standortgemeinschaft zusammengeschlossen, um das Einkaufsareal in Barmen zu entwickeln.
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