Rhetorik und Erzählungen sind Teil des Kriegs. Sie dienen dazu, ihn zu rechtfertigen oder zu verurteilen. Um die Botschaften zu verstehen, muss man auch fragen, an wen sie sich richten.
Russlands Angriff gegen die Ukraine erschüttert weltweit Staatenbeziehungen. Der Politologe Herfried Münkler diskutiert im Interview, was das für die internationale Friedensordnung bedeutet.
Die christliche Initiative versteht sich als Stimme der Gerechtigkeit. Ihr Schwerpunkt liegt auf Mittelamerika, wo Partnerorganisationen in ihrem Kampf um Menschenrechte unterstützt werden.
Die Aufarbeitung des Massakers in Srebrenica ist auch nach 27 Jahren nicht abgeschlossen: Dieses Jahr hat sich die Regierung der Niederlande offiziell bei Opfern und Hinterbliebenen entschuldigt. Was bleibt übrig von einem Schutzeinsatz der Blauhelme, der niemanden schützen konnte?
Der abberufene ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat die Diplomatie aus den angestaubten Orient-Express-Krimis in die Gegenwart geholt. Wie diplomatisch muss Diplomatie sein und was, wenn ein „Arschloch“ im Heimatland eben zum guten Ton gehört.
Dem Unbezahlbaren einen Geldwert zuschreiben? Es gibt Ökologische Ökonomen, die nicht müde werden, den wirtschaftlichen Wert der Natur zu betonen.
Trotz aller Dringlichkeit: Eine ökologisch-ökonomische Kehrtwende angesichts der Umweltkrise ist nicht absehbar. Frustierend und gefährlich ist, dass ausgerechnet die Politik daran nichts ändert.
Was haben Umwelt-NGOs für den Schutz der Natur geleistet, und was erwarten sie von der Politik? Der Meeresbiologe und Greenpeace-Aktivist Thilo Maack diskutiert diese Fragen im Interview.
Die Gruppe kämpft für eine Lösung der Doppelkrise aus Erderwärmung und Artensterben. Das erzeugt nicht nur gesellschaftlichen Zuspruch, sondern auch Konflikte mit staatlichen Autoritäten.
Damit Fangquoten den Erhalt von Fischpopulationen garantieren, müssten sie wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen. Die Politik ignoriert diese Erkenntnisse.
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