Um den Rechtsruck der Gegenwart zu verstehen, braucht es auch den Blick zurück. Die Leugnung nationalsozialistischer Verbrechen und die Verdrängnung von Schuld haben die Geschichte der Bundesrepublik geprägt.
Von der kollektiven Verdrängung bis zum „neuen Historikerstreit“: Der Historiker Jürgen Zimmerer spricht im Interview über die Aufarbeitung der NS-Diktatur und das Verhältnis von Kolonialismus und Holocaust.
Kriege überwinden, Frieden und Zukunft für nachfolgende Generationen schaffen – die Zielsetzung der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) gleicht dem Sisyphos-Mythos.
Das Beschwören von gesellschaftlicher Stabilität steht der Generationengerechtigkeit entgegen. Wer die Sorgen der folgenden Generationen ernst nimmt, kann nicht einfach auf den Erhalt eigener Vorteile beharren.
Der Streit um große Fragen wie den Klimaschutz erscheint auch als Generationenkonflikt. Im Interview erklärt der Kultursoziologe Clemens Albrecht, wie sich Deutschlands Generationen zueinander verhalten.
Vor gut drei Jahren begannen nach dem Vorblid Greta Thunbergs vor allem Schüler und Schülerinnen, für das Klima zu streiken. Die Forderung von Fridays For Future? Von der Politik gehört zu werden.
Der Reichtum vieler westlicher Länder wäre ohne die Unterdrückung und Ausbeutung ehemaliger Kolonien nicht möglich gewesen. In den Niederlanden beginnt eine Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit.
Zugegeben: Die Geschichte des deutschen Selbstverständnisses ist keine märchenhafte aus dem Bilderbuch: Wer will schon Deutscher sein – und wie? Schwierige Fragen.
Der Sturm auf den Capitol-Hill in Washington D.C. Anfang Januar kam nicht von ungefähr. Doch nicht allein Donald Trump war Grund dafür, sondern vor allem die evangelikale Verachtung für Fakten und Vernunft.
Religiöse Fundamentalismen bedrohen Gesellschaften. In diesen Konflikten gelte es auch, das tolerante Potential jeder Religion hervorzuheben, sagt die Philosophin Gesine Palmer im Interview.
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