Interview

„Demokratie ist manchmal wie Hausarbeit“

Hermann Ott über Licht- und Schattenseiten im Parlamentarismus – Thema 09/13 Welche Wahlen

engels: Herr Ott, wie geht es Ihnen als Politiker in der Postdemokratie?
Hermann Ott: Wer sagt denn, dass wir in der Postdemokratie leben? Demokratie ist immer ein sich wandelnder Prozess. Da gibt es Fortschritte, da gibt es Rückschritte. Demokratie ist manchmal wie Hausarbeit.

„Direkte Demokratie muss kein institutionalisierter Stammtisch sein“

Hans J. Lietzmann über neue Formen demokratischer Beteiligung – Thema 09/13

engels: Herr Lietzmann, machen Wahlen in Zeiten der Postdemokratie überhaupt noch Sinn?
Hans J. Lietzmann:
Den Begriff Postdemokratie benutze ich nicht. Postdemokratie bedeutet ja, dass wir früher eine Demokratie hatten und jetzt nicht mehr. Diese Sicht teile ich nicht. Der Begriff mag für das Feuilleton geeignet sein, für die Politikwissenschaften ist er es nicht. Natürlich machen Wahlen Sinn. Allerdings müssen sie so durchgeführt werden, dass sich ein repräsentativer Teil der Bevölkerung daran beteiligen mag und kann.

„Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist der drittgrößte Bruttoumsatzmacher“

Oliver Francke über die Perspektiven der Kreativen im Tal – Thema 06/13 Kreative Masse

Mit Musikhochschule, Architekten und Industrial Design hat Wuppertal in Sachen Kreativwirtschaft schon einiges zu bieten, meint Oliver Francke von GENERATIONDESIGN. Doch, so räumt er ein, für die Zukunft reicht das nicht. Dazu braucht es permanente Neuerfindung.

„Kreative sind keine Oberflächenaufhübscher“

Christian Boros über die Kreativwirtschaft in Wuppertal und in NRW – Thema 06/13 Kreative Masse

Christian Boros, Clustermanager bei CREATIVE.NRW, erläutert die Potenziale der hiesigen Kreativwirtschaft, geht aber auch auf ihre Probleme ein. Außerdem erklärt er, warum Wuppertal ein besonders fruchtbarer Boden für kreatives Denken ist.

„Das Fördersystem ist absurd“

Sabine Thrien über die finanziellen Grundlagen des Fanprojekts Wuppertal – Thema 05/13 Elf Feinde?

Ohne Sponsoren läuft nichts: Sabine Thrien erklärt im engels-Interview, wie sich das Fanprojekt Wuppertal finanziert, und warum DFB und Land das Projekt nicht alleine aufrechterhalten könnten.

„Der Ruf der Wuppertaler Fans bei den Kollegen ist grottenschlecht“

Michael Schmidt über das Gewaltpotential der heimischen WSV-Anhänger – Thema 05/13 Elf Feinde?

Michael Schmidt, Erster Polizeihauptkommissar, über den schlechten Ruf der Wuppertaler Fans, fehlgeleitete Ultras und die Gefahren von Pyrotechnik.

„Fanprojekte boomen“

Jens Rüttgers über Fans und ihren WSV – Thema 05/13 Elf Feinde?


Jens Rüttgers ist Mitarbeiter des Fanprojektes Wuppertal. Mit engels spricht er über den Wert von Fanprojekten und die positiven Eigenschaften von Ultra-Gruppen.

„Private Betreiber könnten das Wasser verteuern und die Qualität verringern“

Paul Kröfges über Probleme bei der Wasserversorgung aus Sicht des Umweltschutzes – Thema 04/13 Unser Wasser

engels: Herr Kröfges, ist das Wasser in Nordrhein-Westfalen gut?
Paul Kröfges: Das Trinkwasser in NRW ist gut und wird auch relativ umfassend kontrolliert. Es gibt aber bestimmt noch einige Problemstoffe, die unentdeckt sind. Wir müssen also ständig mit der Analytik weiter forschen, welche Stoffe noch zu finden sind.

„Das Trinkwasser in kommunaler Hand“

Johannes Slawig über alte und neue Organisationsformen der Stadtwerke – Thema 04/13 Unser Wasser

engels: Herr Slawig, was hat die Stadt Wuppertal mit ihrer Wasserversorgung vor?
Johannes Slawig: Wir wollen das Trinkwasser in kommunaler Hand haben und auf keinen Fall riskieren, dass eine Ausschreibung durchgeführt werden muss. Dies würde passieren, wenn die Europäische Union mit der Richtlinie ernst machen würde, die sie zurzeit behandelt.

„Die Heimerziehung jener Jahre war ein brutales System“

Thomas Swiderek über Geschichte und Gegenwart der Kinderheime – Thema 03/13 Schutzbefohlen

Der Lehrbeauftragte im Fachbereich Sozialpädagogik der Bergischen Universität Wuppertal spricht im Interview über die oft rigide Erziehungsmethoden der früheren Heimerziehung, Wandlungsprozesse und die Arbeit der Jugendämter in den letzten Jahren.

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