Der Regisseur hat beim Anime eine wesentlich stärkere Rolle als im normal gedrehten Film, weil er tatsächlich die komplette Welt kontrollieren und die kreativen Entscheidungen sehr viel direkter umsetzen kann.
Die Performance ist die Sache von Christoph Dettmeier. Vor allem mit seiner Karaoke-Show, bei der er mit Cowboyhut und im Jackett Country-Songs vorträgt, hat er sich in der Kunstszene etabliert. Auch darüber hinaus schleust sich Dettmeier in vorhandene Filmszenen, Videoaufnahmen ein, indem er sich in die Projektion stellt und mit genauer Choreographie die Handlung aufgreift.
Diesmal birgt der Blick die Straße entlang und empor zum Wechselausstellungsbereich des Skulpturenpark Waldfrieden eine unerwartete Besonderheit.
Das Denken im Abendland kennt nur zwei Wege. Sein oder Nichtsein, Anwesenheit oder Abwesenheit. Überall dazwischen spukt es.
Es war ein Höhepunkt dieses Abends: In der Kunst- und Museumsnacht zeigte Alice Musiol in der Galerie von Jürgen Grölle eine Folge von Dias, begleitet von Klaviermusik von Chopin.
Diese Bilder sind voller Inbrunst und halten die Konzentration. Bemerkenswert ist schon, mit wie wenigen Motiven die Malerei von Peter Brötzmann auskommt und doch jedes Mal intensiv bleibt.
Die kroatische Künstlerin Lala Rascic war 2008 in Mostar (Bosnien-Herzegowina). „Kunst und Überleben“ hieß damals ein Workshop, der die Zusammenarbeit ...
Vielleicht trägt die Ausstellung "Zettels Traum" der Sammlung Bernd und Verena Klüser, die derzeit im Von der Heydt-Museum zu sehen ist, zu einer Schärfung für die Bedeutung von Zeichnung bei. Denn sie ist hochkarätig und inspirierend. Ausgestellt sind über 200 Blätter.
Gustav Wiethüchter hatte allen Grund, mit dem Schicksal zu hadern. Um seine Bilder vor den Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg zu schützen, hatte er sie gleich auf drei Orte in Wuppertal, Bielefeld und Kassel verteilt. Aber während sein Wohnhaus in Barmen weitgehend verschont blieb, wurden alle drei Lager zerstört.
Es macht Sinn, dass die Stadtsparkasse die Gemälde von Rob de Vry und von Masaki Yukawa zusammen ausstellt. Nicht nur haben beide Künstler eine enge Beziehung zu Wuppertal, sondern sie gehen bei ihrer Malerei auch ähnlich vor. Ja, ihre Bilder ergänzen sich geradezu kongenial und passen in der Ausstellung erst recht nebeneinander. Beide Künstler greifen vorgefundene Formen und Formverläufe aus ihrer Umgebung heraus, indem sie heranrücken und ihre Oberflächen malerisch abtasten. Folglich schwingen jeweils konzeptionelle Überlegungen mit, auf unterschiedliche Weise.
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