Das Drama der deutsch-deutschen Grenze mit der Errichtung und endlich dem Fall der Mauer zwischen Ost- und Westberlin ist ein zentrales Thema der jüngeren deutschen Geschichte. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus ist es besonders gegenwärtig.
Die Ausstellung in der Kunsthalle Barmen nähert sich allmählich ihrem Ende. Noch bis 25. September sind die Werke von dreizehn Teilnehmern aus aller Welt zu sehen, die hier gebaut, gesprayed, gemalt, installiert haben, also direkt vor Ort tätig waren.
Die Ausstellung ist eine liebgewonnene Tradition, an der man sich reiben kann, die immer mit Erkenntnisgewinn verbunden ist: Aha, das macht heute der Künstler, von dem man schon länger nichts mehr gesehen hat. Oha, da gibt es einen Künstler, von dem man nicht einmal den Namen kannte und der anständige Arbeiten macht.
„Er ist ein guter und großer Künstler. Ich bin der Meinung, dass er gleichberechtigt neben den allergrößten Meistern steht. Ich habe Bilder von ihm von einer solchen Tiefe und einer seltenen Schönheit gesehen“, hat Camille Pissarro zum Tod von Alfred Sisley über seinen jüngeren Kollegen im Kreis der Impressionisten gesagt.
Der Regisseur hat beim Anime eine wesentlich stärkere Rolle als im normal gedrehten Film, weil er tatsächlich die komplette Welt kontrollieren und die kreativen Entscheidungen sehr viel direkter umsetzen kann.
Die Performance ist die Sache von Christoph Dettmeier. Vor allem mit seiner Karaoke-Show, bei der er mit Cowboyhut und im Jackett Country-Songs vorträgt, hat er sich in der Kunstszene etabliert. Auch darüber hinaus schleust sich Dettmeier in vorhandene Filmszenen, Videoaufnahmen ein, indem er sich in die Projektion stellt und mit genauer Choreographie die Handlung aufgreift.
Diesmal birgt der Blick die Straße entlang und empor zum Wechselausstellungsbereich des Skulpturenpark Waldfrieden eine unerwartete Besonderheit.
Das Denken im Abendland kennt nur zwei Wege. Sein oder Nichtsein, Anwesenheit oder Abwesenheit. Überall dazwischen spukt es.
Es war ein Höhepunkt dieses Abends: In der Kunst- und Museumsnacht zeigte Alice Musiol in der Galerie von Jürgen Grölle eine Folge von Dias, begleitet von Klaviermusik von Chopin.
Diese Bilder sind voller Inbrunst und halten die Konzentration. Bemerkenswert ist schon, mit wie wenigen Motiven die Malerei von Peter Brötzmann auskommt und doch jedes Mal intensiv bleibt.
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