Neue Comics zwischen großartigem Debüt und meisterlichem Alterswerk
Wenn sich schon die Chance bietet, einen begnadeten Jungliteraten zu hören, dann sollte man sich diese nicht entgehen lassen. Wie jüngst in der Peter Kowald Gesellschaft/Ort geschehen.
Wie so viele hatte ich gehofft, dass die Mayas Recht hatten mit ihrem Weltuntergang.
Olli Pocher macht auf Stefan Raab, Til Schweiger macht auf Schimanski, Markus Lanz macht auf Thomas Gottschalk, Bushido macht auf Mensch – wer einigermaßen bei Sinnen ist, erwartete nicht mehr viel von der Welt, außer vielleicht ihren Untergang.
Man hat es nicht leicht mit ’nem Ratsch am Kappes; oder wie man auf gut Deutsch sagt: mit ’ner dezenten Meise. Zu Karneval mag das nicht auffallen. Doch spätestens, wenn man raus muss aus seinem Kostüm, steht man wieder nackt da und sucht eine alltagstaugliche Tarnung.
Vor einem Jahr starb mit Jean Giraud ein wegweisender Comic-Künstler. Als Gir stand er für den Western „Leutnant Blueberry“, als Moebius hingegen erschuf er surreale Science Fiction-Welten in psychedelischen Bildern.
Man möchte sie anschauen, man möchte sie berühren und in ihnen lesen. Eine Flut von Fotobüchern in allen Formaten – für manche braucht man zwei Tische, um darin blättern zu können – strömt im März in das Forum für Fotografie in Köln. Aus 200 nominierten Büchern hat eine elfköpfige Jury den Deutschen Fotobuchpreis 2013 mit fünf Siegertiteln in Gold und 17 Titeln in Silber ermittelt.
Christina Häuschen-Ries hat sich etwas bewahrt: Mit viel Fantasie und Kreativität entführt sie ihre Zuhörer in das Reich der Kindheit. Jüngst geschehen im Rahmen von „Wuppertaler Autoren lesen im Container“ am Opernhaus Wuppertal.
Nur das Wetter vermag derzeit die Lust auf Bücher zu bremsen. Eine Branche, die seit Jahren schleichende Verluste hinnehmen muss und sich in den großen Ketten darauf verlegt, mehr Spielsachen und Krimskrams als Bücher zu verkaufen, verzeichnet im Weihnachtsgeschäft ansehnliche Umsatzsteigerungen.
Ich solle doch mal aufhören, immer dumme Wortwitze zu machen und mir vorstellen, wie das so wäre, wenn alle das täten, hat man mir gesagt. Okay, hab’ ich geantwortet.
Neue Comics mit politischer Realsatire und düsteren Parallelwelten.
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