engels: Herr Ott, wie geht es Ihnen als Politiker in der Postdemokratie?
Hermann Ott: Wer sagt denn, dass wir in der Postdemokratie leben? Demokratie ist immer ein sich wandelnder Prozess. Da gibt es Fortschritte, da gibt es Rückschritte. Demokratie ist manchmal wie Hausarbeit.
engels: Herr Lietzmann, machen Wahlen in Zeiten der Postdemokratie überhaupt noch Sinn?
Hans J. Lietzmann: Den Begriff Postdemokratie benutze ich nicht. Postdemokratie bedeutet ja, dass wir früher eine Demokratie hatten und jetzt nicht mehr. Diese Sicht teile ich nicht. Der Begriff mag für das Feuilleton geeignet sein, für die Politikwissenschaften ist er es nicht. Natürlich machen Wahlen Sinn. Allerdings müssen sie so durchgeführt werden, dass sich ein repräsentativer Teil der Bevölkerung daran beteiligen mag und kann.
Sie wollten Menschen mit Output eine Plattform geben, als sie 2007 während ihres Kommunikationsdesign-Studiums das „Clownfisch Statementmagazin“ auf die Welt brachten. Beate Blaschczok und Christian Hampe gaben das Thema, „America“, vor und erhielten Einsendungen aus Deutschland, den Niederlanden und den USA, von Künstlern, Wissenschaftlern, Literaten, die ihr ganz individuelles Statement in Bild oder Wort abgaben.
Nur wenige Minuten vom Bahnhof Solingen entfernt lebt und arbeitet Moogulator, kurz Mic. Als 5Jähriger wurden seine musikalischen Ambitionen erkennbar, in den Achtzigern träumte er bereits davon, „was mit Synthesizern, Musik und Computern zu machen“.
Mit Musikhochschule, Architekten und Industrial Design hat Wuppertal in Sachen Kreativwirtschaft schon einiges zu bieten, meint Oliver Francke von GENERATIONDESIGN. Doch, so räumt er ein, für die Zukunft reicht das nicht. Dazu braucht es permanente Neuerfindung.
Christian Boros, Clustermanager bei CREATIVE.NRW, erläutert die Potenziale der hiesigen Kreativwirtschaft, geht aber auch auf ihre Probleme ein. Außerdem erklärt er, warum Wuppertal ein besonders fruchtbarer Boden für kreatives Denken ist.
Das Tal der Wupper galt schon immer als das Land der Tüftler und Denker. Hier stand einst eine der Wiegen der Frühindustrialisierung. Nach dem Niedergang der hiesigen Textil- und Metallindustrie allerdings sah die wirtschaftliche Entwicklung viele Jahre im Bergischen Land nicht ganz so rosig aus.
Ohne Sponsoren läuft nichts: Sabine Thrien erklärt im engels-Interview, wie sich das Fanprojekt Wuppertal finanziert, und warum DFB und Land das Projekt nicht alleine aufrechterhalten könnten.
Im Gedächtnis der Öffentlichkeit bleibt von den Ultras nicht das, wofür sie hauptsächlich stehen, nämlich, die eigene Mannschaft zu unterstützen, Choreos zu gestalten, zu Auswärtsspielen zu fahren, sondern das, was sie nebensächlich machen – Krawall.
Seit 17 Jahren ist der „Groundhopper“ nun schon Bestandteil der Fanszene des Wuppertaler SV (WSV) und aktuell eines von zwei verbleibenden Heften ihrer Art in Wuppertal. Der Name ist abgeleitet von der Tätigkeit des Groundhopping, dem kollektiven Besuch möglichst vieler verschiedener Stadien.
biograph |
choices |
engels und
trailer
- die online Kinoprogramme für
Bochum,
Bonn,
Castrop-Rauxel,
Dortmund,
Düsseldorf,
Duisburg,
Essen,
Frechen,
Gelsenkirchen,
Hagen,
Herne,
Hürth,
Köln,
Leverkusen,
Lünen,
Mülheim,
Neuss,
Oberhausen,
Recklinghausen,
Solingen und
Wuppertal