Thema.

Vom dicken Hals der deutschen Griechen

Der Wuppertaler Architekt Lazaros Amperidis versteht seine alte Heimat nicht – Thema 11/11 Der Euro

Wuppertal. Beruflich reizen ihn zwar anspruchsvolle Sanierungen, doch für sein von unfassbaren Schulden geplagtes Herkunftsland könnte Lazaros Amperidis am Reißbrett derzeit nur bedingt eine perfekte Lösung entwerfen.

„Es wird am Euro gezündelt“

Sven Giegold über die Währungskrise in Europa – Thema 11/11 Der Euro

Sven Giegold vom Ausschuss für Wirtschaft und Währung im Europaparlament sieht durchaus Lerneffekte, die uns aus der aktuellen Krise entstehen. Doch fürchtet er auch um den Zusammenhalt Europas, auch angesichts zu simpler Schuldzuweisungen, die zurzeit kursieren.

„Die Schlagzeile macht die Nachricht“

Iannis Stergiopoulos über die Krise in Griechenland aus Wuppertaler Sicht – Thema 11/11 Der Euro

„Die Griechen“ und ihr Land sind derzeit in aller Munde, nicht wenige Deutsche verspüren bei dem Thema einige Wut im Bauch. Doch wie denken die bei uns lebenden Griechen darüber?

Euro oder Wupper-Taler?

Die Krise der Gemeinschaftswährung hat auch etwas mit uns zu tun – THEMA 11/11 DER EURO

Die Eurokrise ist in aller Munde. Kein Tag vergeht, an dem uns die Medien nicht mit finanziellen Schreckensmeldungen aus unseren Bündnisstaaten konfrontieren. Welchen Einfluss aber hat die Krise auf die Menschen hier im Ruhrgebiet, auf die heimische, exportorientierte Wirtschaft, oder auf die hier lebenden Griechen?

„Vollzug ist ein knallhartes Machtsystem“

Thomas Feltes über Probleme im Jugendgefängnis - Thema 10/11 Jugendstrafvollzug in Ronsdorf

engels: Herr Feltes, wie sähe der ideale Jugendstrafvollzug aus?
Thomas Feltes: Der ideale Jugendstrafvollzug würde sowohl auf „Strafe“, als auch auf „Vollzug“ verzichten. Beides ist wenig funktional. Nach allem, was wir wissen, macht der Strafvollzug niemanden besser, im Gegenteil:

Siegburg, Gelsenkirchen, Herford …

Gewaltexzesse in Jugendgefängnissen waren Normalität - Thema 10/11 Jugendstrafvollzug in Ronsdorf

Enge Zellen, Überbelegung, fehlende Freizeitangebote, das sind die prägenden Elemente der Rahmenbedingungen für das zwölfstündige Martyrium, das 2006 in der JVA Siegburg das Leben des 20jährigen Hermann Heibach beendet.

Flache Pässe hinter hohen Mauern

Das Sportangebot in der JVA Ronsdorf ist beispielhaft für das ganze Land - Thema 10/11 Jugendstrafvollzug in Ronsdorf

Die moderne Dreifach-Sporthalle mit integrierter Kletterwand wäre eine echte Bereicherung auf vielen tristen Schulgeländen: In der neuen Justizvollzugsanstalt für junge Straf- und Untersuchungsgefangene in Wuppertal-Ronsdorf werden den Insassen im Alter von 14 bis 24 Jahren dank einer beneidenswerten Infrastruktur...

„Wir sind kein Kuschelknast“

Rupert Koch über die Jugendvollzugsanstalt in Ronsdorf - Thema 10/11 Jugendstrafvollzug in Ronsdorf

engels: Herr Koch, was unterscheidet die JVA in Wuppertal-Ronsdorf von anderen Jugendgefängnissen?
Rupert Koch: Wir bringen die Jugendlichen in Einzelzellen und in Doppelzellen unter. Von den 510 Haftplätzen sind 430 Einzelhaftplätze. Das ist in anderen Haftanstalten bei weitem noch nicht so.

Betonierte Jugend

In Ronsdorf wurde die neue Jugendstrafanstalt eingeweiht – ein Fortschritt? - THEMA 10/11 JUGENDSTRAFVOLLZUG IN RONSDORF

Das Portrait des Bundespräsidenten lehnt an der Wand. „Wir haben noch kein Loch in den harten Beton bohren können“, entschuldigt sich Rupert Koch, Leiter der Jugendvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf für den nicht ganz staatstragenden Umgang mit dem gerahmten Foto.

Heißbegehrte E-Bikes

Die Alternative zum Auto und zum Kreislaufkollaps boomt im Tal - Thema 09/11 Elektromobilität

Eine Bedingung stellten die Stadtwerke im Frühjahr dem Zweiradhändler Knut Dickten: „Voraussetzung für eine Kooperation zum Verleih von Pedelecs war die Versorgung der Firma mit grünem Strom“, berichtet Dickten. Schließlich gehört es zum Grundgedanken der Elektromobilität, Ressourcen zu schonen.

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