engels: Herr Feltes, wie sähe der ideale Jugendstrafvollzug aus?
Thomas Feltes: Der ideale Jugendstrafvollzug würde sowohl auf „Strafe“, als auch auf „Vollzug“ verzichten. Beides ist wenig funktional. Nach allem, was wir wissen, macht der Strafvollzug niemanden besser, im Gegenteil:
Enge Zellen, Überbelegung, fehlende Freizeitangebote, das sind die prägenden Elemente der Rahmenbedingungen für das zwölfstündige Martyrium, das 2006 in der JVA Siegburg das Leben des 20jährigen Hermann Heibach beendet.
Die moderne Dreifach-Sporthalle mit integrierter Kletterwand wäre eine echte Bereicherung auf vielen tristen Schulgeländen: In der neuen Justizvollzugsanstalt für junge Straf- und Untersuchungsgefangene in Wuppertal-Ronsdorf werden den Insassen im Alter von 14 bis 24 Jahren dank einer beneidenswerten Infrastruktur...
engels: Herr Koch, was unterscheidet die JVA in Wuppertal-Ronsdorf von anderen Jugendgefängnissen?
Rupert Koch: Wir bringen die Jugendlichen in Einzelzellen und in Doppelzellen unter. Von den 510 Haftplätzen sind 430 Einzelhaftplätze. Das ist in anderen Haftanstalten bei weitem noch nicht so.
Das Portrait des Bundespräsidenten lehnt an der Wand. „Wir haben noch kein Loch in den harten Beton bohren können“, entschuldigt sich Rupert Koch, Leiter der Jugendvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf für den nicht ganz staatstragenden Umgang mit dem gerahmten Foto.
Eine Bedingung stellten die Stadtwerke im Frühjahr dem Zweiradhändler Knut Dickten: „Voraussetzung für eine Kooperation zum Verleih von Pedelecs war die Versorgung der Firma mit grünem Strom“, berichtet Dickten. Schließlich gehört es zum Grundgedanken der Elektromobilität, Ressourcen zu schonen.
Unangenehmen Dieselgeruch muss hier kein Fahrgast befürchten: Wer mit der Linie 683 von und bis Solingen-Burg unterwegs ist, hat sich für die einzige der insgesamt sechs elektrisch betriebenen Verbindungsrouten im öffentlichen Personennahverkehr von Solingen entschieden
Inzwischen erfreuen sich elektrische Fahrräder bereits großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Die sogenannten Pedelecs könnten als vollwertige Verkehrsmittel in Zukunft sogar einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Elektromobilität bedeutet eine große Chance für den Klima- und Umweltschutz. Doch auf dem Weg dorthin warten noch viele Schwierigkeiten: Die Kosten von Elektroautos sind immens, und bei einem weltweiten Einsatz der Fahrzeuge könnten die Ressourcen knapp werden.
In diesem Monat ist es wieder so weit. Leichtbekleidete Damen werden sich auf blechernen lackierten, länglichen Gegenständen räkeln. In Frankfurt öffnet vom 15. bis zum 25. September die 64. Internationale Automobilausstellung.
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