engels: Herr Urbach, wie sieht die Zukunft der Tageszeitungen und der tageszeitung aus?
Matthias Urbach: Das ist die 100.000-Dollar-Frage. Der Zeitungsmarkt wird sich durch das Internet stark verändern.
engels: Herr Rose, welche Perspektiven hat der Journalismus angesichts der rasanten Entwicklung digitaler Medien?
Georg Rose: Die Mediennutzer sind viel kritischer geworden in den vergangenen Jahren. Das ist auch eine Folge der jederzeit verfügbaren Informationsvielfalt im Netz.
Bei einer Umfrage wird eine Passantin gefragt, ob sie digitale oder analoge Massenmedien bevorzuge. Ihre spontane Antwort fällt knapp aus: „Ich mag Dialoge!“ Tatsächlich trifft der vielleicht unabsichtliche Versprecher das Problem der heutigen Medienlandschaft auf den Kopf.
Was denken Kulturschaffende, Veranstalter und andere Menschen des öffentlichen Lebens in Wuppertal über die Veränderungen in der Medienwelt und die Chancen und Risiken des Netzes? Hier einige Antworten.
engels: Frau Simon, wie sieht das schwul-lesbische Leben im Tal aus?
Anne Simon: So bunt und vielfältig wie Lesben und Schwule nun einmal sind. Ingenieurinnen und Ingenieure, Arzthelferinnen und Arzthelfer, KFZMeisterinnen und KFZ-Meister, Buchhändler und Buchhändlerinnen, Pastorinnen und Pastoren, Polizisten und Polizistinnen, Schülerinnen und Schüler...
Das Kernthema der letzten Wochen war zweifellos die Energiepolitik. Was Fernost geschah, soll zukünftig gar nicht erst denkbar sein. Der Umstieg von Atom auf Öko muss der letzte Ausstieg für die Bundesrepublik werden!
Engels: Herr Fischedick, wie bewerten Sie die Reaktorkatastrophe von Fukushima?
Manfred Fischedick: Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass Szenarien, die eigentlich nicht für möglich gehalten werden, eintreten können.
engels: Herr Vorsteher, was hat sich für die Grünen in Wuppertal durch die Katastrophe von Fukushima verändert?
Peter Vorsteher: Unsere Positionen haben sich nicht geändert. Wir waren schon immer dafür, die Nutzung erneuerbarer Energien auszubauen.
Norbert Hüttenhölscher leitet beim WSW-Konzern seit Anfang 2010 den Bereich „Neue Energiekonzepte“ und grübelt nicht erst seit den Vorfällen in Fukushima über strategische Lösungen für die saubersten Arten der Stromerzeugung nach.
Die Energiewende: Atomwerke ausknipsen, Windräder anwerfen - da fehlt doch noch was? Genau, der clevere und effiziente Umgang mit Strom und Wärme. Dazu gehört, grundsätzlich das Optimum aus den vorhandenen Energiequellen herauszuholen.
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