In der Politik wird derzeit diskutiert, ob und wie eine Frauenquote von 30 Prozent in Führungsgremien der deutschen Wirtschaft eingeführt werden könnte, denn Deutschland liegt – was den Frauenanteil in Führungspositionen betrifft, mit zwei Prozent deutlich hinter Ländern wie Schweden oder den USA zurück, die zweistellige Anteile vorweisen können.
engels: Frau Dietrich, wie geht es Ihnen als Frau in leitender Position in einem großen Unternehmen?
Sabine Dietrich: Ich war über die letzten fünf Jahre hinweg außerhalb Deutschlands in Großbritannien und Indien tätig. Nach Deutschland zurückzukommen bedeutet für mich schon eine große Umstellung. Im Ausland habe ich unter anderem in Leitungsteams gearbeitet, die zu 60 Prozent mit Frauen besetzt waren.
engels: Frau Steffens, brauchen wir eine Frauenquote für Leitungspositionen in der Wirtschaft?
Barbara Steffens: Es gibt nur eine sehr geringe Anzahl von Unternehmen, die verstanden haben, dass sie mit gemischtgeschlechtlichen Teams, egal ob in Vorständen oder Aufsichtsräten, eine andere Unternehmenspolitik erreichen und somit erfolgreicher sind.
Es geht auch ohne Machtspielchen, das beweisen rund 25 engagierte, kreative und selbständige...
„Mit politischem Engagement ist es wie mit Sport“, erklärt Jutta Sundermann: „Wer immer auf dem Sofa sitzt, kann sich gar nicht vorstellen, wie das überhaupt gehen kann. Wer aber regelmäßig Sport treibt, ist es einfach gewohnt, sich zu bewegen.“
engels: Frau Bartl-Zorn, haben Frauen im Bergischen Land die gleichen Karrierechancen wie...
engels: Frau Akgün, können Frauen besser mit Macht umgehen als Männer?
Lale Akgün: Das glaube ich nicht. Frauen sind darin nicht so geübt. Da sie gerade anfangen, mit Macht zu experimentieren, sind sie bereit, auch andere Formen des Umgangs mit Macht zuzulassen. Aber so viele Frauen in Machtpositionen gibt es doch gar nicht.
Am Morgen des 11. März unterbrach WDR 2 seine Sendung für eine kurze Eilmeldung. Ein schweres...
Sie hatte Mut zu deutlichen Worten, Mut, sich auffällig zu kleiden, Mut, ihrer Auffassung Ausdruck zu verleihen. Else Lasker-Schüler, im damaligen Elberfeld geboren, war eine exzentrische Frau, kreativ, stark, kritisch. Dass das Andenken an die jüdische Expressionistin auch heute in Wuppertal noch so lebendig ist,...
engels: Frau Hornstein, ist der Internationale Frauentag für Wuppertals Studentinnen ein Tag zum feiern?
Dr. Christel Hornstein: Ja, aber nicht nur für Wuppertaler Studentinnen. Die Frauenbewegung hat als eine der großen sozialen Bewegungen dazu geführt, dass Frauen heute zu den Bildungsgewinnern gehören, für die Berufs- und Karriereorientierungen ebenso selbstverständlich sind wie der Wunsch, Familie, Beruf und Karriere miteinander vereinbaren zu wollen.
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