Ende Oktober kam es zum Eklat vor dem Wahlkreisbüro des grünen Bundestagsabgeordneten in Elberfeld. Drinnen empfing Hermann Ott ökologische Stromanbieter zu seiner Stromwechselparty.
Faul sollen sie sein, korrupt und verschwendungssüchtig. Seit Monaten betreiben die Medien ein Griechen-Bashing, das auf einer kruden Mischung aus halbgaren Informationen und rassistischen Stereotypen basiert.
Wuppertal. Beruflich reizen ihn zwar anspruchsvolle Sanierungen, doch für sein von unfassbaren Schulden geplagtes Herkunftsland könnte Lazaros Amperidis am Reißbrett derzeit nur bedingt eine perfekte Lösung entwerfen.
Sven Giegold vom Ausschuss für Wirtschaft und Währung im Europaparlament sieht durchaus Lerneffekte, die uns aus der aktuellen Krise entstehen. Doch fürchtet er auch um den Zusammenhalt Europas, auch angesichts zu simpler Schuldzuweisungen, die zurzeit kursieren.
„Die Griechen“ und ihr Land sind derzeit in aller Munde, nicht wenige Deutsche verspüren bei dem Thema einige Wut im Bauch. Doch wie denken die bei uns lebenden Griechen darüber?
Die Eurokrise ist in aller Munde. Kein Tag vergeht, an dem uns die Medien nicht mit finanziellen Schreckensmeldungen aus unseren Bündnisstaaten konfrontieren. Welchen Einfluss aber hat die Krise auf die Menschen hier im Ruhrgebiet, auf die heimische, exportorientierte Wirtschaft, oder auf die hier lebenden Griechen?
engels: Herr Feltes, wie sähe der ideale Jugendstrafvollzug aus?
Thomas Feltes: Der ideale Jugendstrafvollzug würde sowohl auf „Strafe“, als auch auf „Vollzug“ verzichten. Beides ist wenig funktional. Nach allem, was wir wissen, macht der Strafvollzug niemanden besser, im Gegenteil:
Enge Zellen, Überbelegung, fehlende Freizeitangebote, das sind die prägenden Elemente der Rahmenbedingungen für das zwölfstündige Martyrium, das 2006 in der JVA Siegburg das Leben des 20jährigen Hermann Heibach beendet.
Die moderne Dreifach-Sporthalle mit integrierter Kletterwand wäre eine echte Bereicherung auf vielen tristen Schulgeländen: In der neuen Justizvollzugsanstalt für junge Straf- und Untersuchungsgefangene in Wuppertal-Ronsdorf werden den Insassen im Alter von 14 bis 24 Jahren dank einer beneidenswerten Infrastruktur...
engels: Herr Koch, was unterscheidet die JVA in Wuppertal-Ronsdorf von anderen Jugendgefängnissen?
Rupert Koch: Wir bringen die Jugendlichen in Einzelzellen und in Doppelzellen unter. Von den 510 Haftplätzen sind 430 Einzelhaftplätze. Das ist in anderen Haftanstalten bei weitem noch nicht so.
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