Einfach mal ein rechtes Auge zudrücken und endlich Ruhe haben vor menschenfeindlicher Hetze und gefühlten Bedrohungen? Nein, das wäre dann doch zu einfach – findet unsere Glosse.
Auch jenseits von politischen Zuschreibungen wie „rechts oder links“ setzen sich Menschen für Toleranz und eine bessere Welt ein. Beispiele aus Wuppertal.
Das belgische Mechelen hat eine 180-Grad-Wende in Sachen Integration hingelegt. Die Stadt beheimatet Menschen aus 135 Nationen, die friedlich zusammen leben. Das war nicht immer so.
Altersarmut, ökologische Gefahren und internationaler Handlungsbedarf sind Herausforderungen, für die linke Politik wie gemacht scheint. Der Soziologe Klaus Dörre erklärt im Interview, warum sie sich trotzdem so schwer tut und was sie besser machen kann.
#Aufstehen lautet der Schlachtruf der von Linken-Parteichefin Sahra Wagenknecht initiierten linken Sammlungsbewegung. Am 4. September will diese bundesweit ihre Arbeit aufnehmen. Sevim Dağdelen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, spricht mit uns über die Notwendigkeit der Bewegung.
Fairer Handel hat uns dafür sensibilisiert, dass unsere Kaufentscheidungen über das Schicksal der Länder des Südens mitentscheiden. Doch Gütesiegel allein können dem Konsumwahn nichts entgegenzusetzen. Wir müssen unseren Konsum grundsätzlich infrage stellen.
Liebgewonnene Besitztümer in fremde Hände verleihen? Klar! Es sind doch nur Nutzgegenstände, die ihrem Namen erst in den Händen Vieler gerecht werden. Und die neu gewonnene Gesellschaft kommt womöglich auch noch uns selbst zugute – mutmaßt unsere Glosse.
Gewaltsame Ausschreitungen führen drastisch vor Augen, dass Verteilungsgerechtigkeit uns auch in nächster Nähe betrifft. Die englische Stadt Norwich hat sich Großes vorgenommen, um eine fairere Güterverteilung auf den Weg zu bringen. Ob es hierbei gelingt, neue Benachteiligungen zu vermeiden?
Damit sich eine Stadt „Fairtrade Town“ nennen darf, braucht es eine Entscheidung in Politik und Verwaltung – vor allem aber das Engagement der BürgerInnen. Wuppertal führt den Titel seit 2010 und zahlreiche Beispiele in der Stadt zeigen, dass der Gedanke Fairen Handels hier nach wie vor gelebt wird.
Fair gehandelte Produkte sollen ErzeugerInnen, die unter härtesten Bedingungen arbeiten, ein besseres Leben ermöglichen. Die Ökonomin Nora Szech spricht mit uns über seriöse Labels, Marktmechanismen und die Rolle der KonsumentInnen.
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