Seit einigen Jahren sorgt Julia Stoschek weit über Düsseldorf hinaus für Aufsehen. Sie sammelt Videokunst auf Weltklasse-Niveau; dazu hat sie an der Schanzenstraße im Stadtteil Oberkassel ein Museum gebaut.
Die Zechen und Hochöfen des Ruhrgebietes sind Kulisse, Hintergrundrauschen, Initialzündung und Sujets kultureller Ereignisse. In diesem Ambiente formuliert die Ruhrtriennale ihre Identität und auch Notwendigkeit.
Warum macht man heutzutage eine Ausstellung mit Werken von Man Ray? Gehören seine Arbeiten nicht zu den meist gezeigten Ikonen der Modernen Kunst?
Jazz sei eine brotlose Kunst, sagen manche. Die Macher von Jazzthing zeigen seit 20 Jahren, dass es auch anders geht, und feiern sich zum Jubiläum mit einem besonderen Buch.
Ausdrucksstarke Hochofen-Bilder des bekannten Künstlerpaars sind bis Januar in der Photographischen Sammlung zu sehen.
Alle Jahre wieder verleihen der Deutsche Bühnenverein, die Kulturstiftung der Länder und die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste den „Faust“. Das ist dieses Ding, das aussieht wie eine Filmklappe, aber als Theaterpreis durchgehen soll. Es ist gerade acht Jahre her, da ist irgendjemandem aufgefallen, dass Deutschland zwar die weltweit größte Theaterlandschaft besitzt, aber aus Angst vor der Kulturhoheit der Länder keinen nationalen Preis.
Pina Bausch, das ist unbestritten, hat den Tanz revolutioniert. Den immer gleichen hehren Gesten des klassischen Balletts setzte sie Bewegungen entgegen, die aus dem Innersten der Tänzer kamen. Es waren Bewegungen, die von Alltagsgesten bis hin zum kunstvollen Ausdruck innerlicher Befindlichkeiten reichten.
Die Atmosphäre wirkt so stimmig, dass man es glatt glauben möchte: Ja, so muss es wohl gewesen sein im Wien Maria Theresias, also etwa Mitte des 18. Jahrhunderts. – Doch Pustekuchen. Niemand schwelgte zu jener Zeit in Wiener Walzerseligkeit. Und auf den „alten Brauch“, der Auserwählten zur Brautwerbung eine silberne Rose überreichen zu lassen, ist auch noch kein Historiker gestoßen.
So, heute mal „klare Kante“ (Peer Steinbrück, Ex-Kanzlerkandidat). „Mit Schmackes! Punk im Ruhrgebiet“ ist mit Abstand eines der hässlichsten Bücher, die in den letzten Jahren eine Druckerei verlassen durften. Das Papier ist mit glitschigem Hochglanz überzogen, die Schrift unlesbar groß, und durch das ganze Buch ziehen sich violett unterlegte Absatzüberschriften, die an ein Schulbuch aus den mittleren 1990ern erinnern.
Seit fast 50 Jahren steht Katja Epstein ihre Frau im Showbusiness, vertrat Deutschland dreimal erfolgreich beim Grand Prix de la Chanson und begeistert nun mit „Sister Class“ nicht nur ihre Fangemeinde. „Sister Act“ als Ein-Frau-Musical sozusagen, denn auch Katja Epstein schlüpft in die Rolle einer Nonne. Nur dass sie nicht in einen Mordfall verwickelt ist, sondern als Schwester Marie Claire versucht, ihrem Kloster mit einem Marketing-Konzept auf die Sprünge zu helfen.
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