Je gründlicher die digitale Technologie die Realität des menschlichen Körpers zum Verschwinden bringt, umso hartnäckiger kommt sie durch die Hintertür wieder ins Spiel. Das demonstriert in der Szene des Freien Tanzes in NRW derzeit niemand so konsequent wie Brig Huezo.
Im letzten Jahr bot die Tanzförderung ein verworrenes Bild. Streichungen wurden angekündigt und wieder zurückgenommen, dann wurde dennoch gekürzt. Wie geht es mit den freien Gruppen in NRW weiter?
Der Titel „Theatre of Dreams“ kündigte schon an, dass sich der Abend um die unterschiedlichen Welten der Psyche drehen sollte. Inhaltlich gebricht es der Produktion an Substanz, doch Shechter kann sich auf sein Ensemble verlassen.
Zum Jubiläum werden Ausschnitte aus vergangenen Produktionen in Barnes Crossing gezeigt. Am 5. Dezember ist „Love Eat (Never) Sleep“ und am 6. Dezember „Lautlos 1.6“ zu sehen.
Vom 13. bis zum 16. November findet das Festival in 19 Städten Deutschlands statt. In Köln wird nun erstmals auch ein eigenes Trainingszentrum für die Zirkuskunst entstehen.
Für die neue Produktion recherchierte die in Köln lebende Choreografin mit ihrem Ensemble Fakten zum Leben der Widerstandkämpferin Policarpa Salavarrieta in Kolumbien. Premiere am 11. Oktober.
Definierte Stile mit klaren Bewegungsabläufen auf der einen und der freie, von Improvisation geprägte Ausdruckstanz auf der anderen Seite stellen nur zwei Facetten der Kunstform Tanz dar, deren Ursprünge beleuchtet werden.
Bis zum 1. März zeigt die Ausstellung, wie man die Selbstdarstellung im Tanz kommerzialisierte.
Kürzungen bei Spitzen-, Konzeptions- und Projektförderung, verschobene und geänderte Entscheidungen: Das Verhalten von Nordrhein-Westfalens Kulturministerium hat die Tanz- und Theaterszene in Panik versetzt.
Dieses Jahr umfasst das Festival nur die drei Pfingsttage 6. bis 8. Juni. „Das Schöne darin ist“, sagt der Kulturmanager Tim Behren, „dass wir nun in der Stadt keine Satellitenorte mehr brauchen.“ So macht man aus einem Problem einen Trumpf.
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