Immer wieder stand in den letzten Jahren die Subvention der Leverkusener Jazztage durch die Stadt Leverkusen in der Diskussion. Die kurzfristige Absage des traditionellen Jazzfestes in der Farbenstadt am Rhein von Veranstalterseite als Druckmittel auf den Stadtsäckel war phasenweise selbst schon Tradition.
Nach „Trude zum Dessert“ serviert das Kölner Scala-Theater diesmal eine deftige Hauptspeise: den Tortellini-Western „Puddelrüh durch die Prärie“. Zu Beginn beschwört Regisseur „Wally“ Bockmayer goldene Kinozeiten herauf, indem er zur Titelmelodie von „Die glorreichen Sieben“ die Mitwirkenden über eine Leinwand flimmern lässt.
Es ist länger her, dass eine Werkschau mit den großformatigen Farbfotografien von Andreas Gursky in NRW zu sehen war. Berühmt wurde Gursky mit seinen fotografischen, tatsächlich am Computer bearbeiteten und veränderten Situationen des Luxuriösen, oft von schwer zugänglichen Orten in der Ferne und aufgenommen aus überschauender Perspektive.
Es ist nicht Nosferatu, der da vom Plakat grüßt. Cecilia Bartoli liebt es, nicht nur musikalisch in fremde Figuren abzutauchen. Sie beschränkt sich längst nicht auf den Mainstream ihres Faches als Koloratur-Sopranistin, sondern forscht akribisch nach vergessenen Interpreten oder Komponisten.
Die „Klezmerwelten 2012“ leiteten ihre Endphase mit den grammydotierten The Klezmatics aus New York ein. Ein Abend zwischen Tradition und Moderne.
Zum 6. Mal fand vom 18.-21.10. „638 Kilo und weitere Delikatessen“ statt. Vergangenen Sonntag endete das Festival mit der Preisverleihung im Schwimmbad Rüttenscheid.
Ausgang war ein offener Brief der Schauspieler des Wuppertaler Ensembles. Darin drücken die Mitglieder ihre Sorge um die Sanierungspläne der Wuppertaler Verwaltung aus. Jährlich will man in Zukunft im Zwei-Sparten-Haus zwei Millionen einsparen.
Mit Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ nahm sich der französische Choreograph Laurent Chétouane eines Klassikers der Balletmusik an.
Die Schriftstellerin Toni Morrison hat das Zusammenstellen eines Kanons einmal mit dem Bauen von Kanonen verglichen. Und auch wenn dieser Vergleich ein wenig dramatisch ist, steckt in ihm ein Funke Wahrheit.
Der Terminus „Weltmusik“, ein attraktiver und marktfähiger Sortierbegriff lebendiger Musik, hat Konjunktur. Kein Musikfestival will auf die bunten Accessoires exotischer Bands verzichten, auf die legendären Mamas und Papas an Mikrofon und Instrumenten, für die immer schon Musik und Rhythmus das Leben abbildeten, sei es in Trauer oder im Freudentanz.
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