Kultur in NRW.

Familienfeier im Diy-Ambiente

Gitarrenmusik jenseits der Indierock-Monokultur - Popkultur in NRW 10/10

Die Musikindustrie ist ein merkwürdiges Geschäft. Denn während in jedem anderen Business der Geschäftsidee schnell die Strategien zum Geldverdienen folgen, arbeiten im Musikgeschäft Musiker und Labelmacher oft jahrelang für einen Hungerlohn. Trotzdem wird die interessante Musik in der Regel ohne großen Kapitaleinsatz gemacht.

Das Theater der Revolution

Das FFT holt arabische Künstler nach Düsseldorf - Theater in NRW 10/11

Syrien ist im Kommen, Libyen schon am Abklingen, keine Rolle mehr spielen dagegen Tunesien und Ägypten. Die mediale Berichterstattung im Westen über die sogenannte Arabellion, die Aufstände im arabischen Raum, folgt so zynisch wie gnadenlos den Ausschlägen auf der Richterskala des Novitätenwerts.

Abrechnung mit braunem Nachkriegs-Wien

Die Fledermaus von Johann Strauss in Hagen - Oper in NRW 10/11

Die neuen Spielregeln hat der alte Eisenstein noch nicht so recht verstanden. Der Krieg ist verloren, und nun will niemand mehr dabei gewesen sein bei der einst so glühenden großdeutschen Hitler-Gefolgschaft.

Draußen war feindlich

Mit dem Zwischenfall ist nicht nur eine Disko abgebrannt - Popkultur in NRW 10/11

Die Flammen auf der Hauswand waren ein schlechtes Omen. Als am 18. August die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Bochum-Langendreer ausrückt, endete eine 30 Jahre dauernde Geschichte von Subkultur im Ruhrgebiet. Das Zwischenfall ist von Löschwasser zerstört.

Planet Picasso

Ausstellungen in Köln, Bielefeld und Münster - Kunst in NRW 10/11

Ein Jahrhundertgenie, das weltbekannt ist. Pablo Picasso (1881-1973) ist der Inbegriff für moderne Kunst: Seine Werke kosten Millionen, niemand stellt seine Bedeutung in Frage, aber alles Unverständnis gegenüber moderner Kunst konzentriert sich auf ihn.

Theatergott als Pate

Die Oper Köln findet die Wahrheit in Prokofjews „Krieg und Frieden“ – Klassik in NRW 10/11

„Sie werden etwas erleben, was sie noch nie und wahrscheinlich auch nie mehr erleben können: Das Opernhaus wird nie wieder so leer sein!“ Dieses Versprechen des Regisseurs Nicolas Brieger vor der Premiere der Oper „Krieg und Frieden“ geriet missverständlich. Brieger meinte nämlich nicht das Opernhaus, das sich ja in aktuellen Zeiten so schnell füllt mit alten und...

Die verborgene Sprache des Tanzes

Tanz erzählt auch dort, wo die Worte versiegen - Tanz in NRW 10/11

Nach zwei Stunden Vorstellung öffnen sich die Türen, das Publikum strömt aus dem Saal, und überall sieht man ein Lächeln auf den Gesichtern. Wie oft kann man diese Beobachtung nach einer Tanzinszenierung machen?

Kölner Kollektiv

Eine Posaune besucht KLAENG - Improvisierte Musik in NRW 10/11

KLAENG ist keine unregelmäßige Pluralbildung des Wortes Klang. Es klingt eher nach Klong, nach Geräusch. Und das Geräuschhafte hat in der Geschichte der Emanzipation der Dissonanz einen sehr hohen Stellenwert.

3x Nostalgie

Hippies, Sisi und Schlagerraketen - Musical in NRW 10/11

Zugegeben: Die Fahrt in die Bonner Oper zur Premiere von „Hair“ begann mit gemischten Gefühlen. Würde das legendäre Rock-Musical aus dem Jahre 1967 den Erinnerungen standhalten, die man mit dieser revolutionären Zeit verbindet?

Ein Schlag ins Gesicht

„Japan 4“ zeigt Nippons große Fotografen - Kunst in NRW 09/11

Japan befindet sich im Fadenkreuz der Katastrophen. Heute sind es die Bedrohungen durch die Natur und die Folgen eines leichtfertigen Umgangs mit der Atomenergie, die das Land in Schockstarre versetzt hat. Eine Epoche hat ihr Ende gefunden. An ihrem Anfang stand ebenfalls eine Katastrophe, der Krieg und das Inferno der Atombombenabwürfe.

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