„Li-La-Leverkusen“ sang eine karnevalistische Lokalgröße der Farbenstadt am Rhein irgendwann in den Siebzigern. Rund um den 11.11. liegen seit einigen Jahren die regelmäßig wiederkehrenden Leverkusener Jazztage, und in diesem Jahr soll auch dort kräftig gesungen werden.
Wer denkt, die Karnevalssession beginne am 11.11. – der irrt sich gewaltig! Im Kölner Scala-Theater hat Wally Bockmayer sie mit „Trude zum Dessert“ schon Ende September eingeläutet. Pünktlich zum 20. Todestag der Ikone des „kölschen Chansons“ schickt er sein travestieseliges Ensemble auf die Bühne.
Die Ausstellung mit Jannis Kounellis passt genau hierher. Das Museum Kurhaus Kleve führt mit ihr seine Reihe zu den Hauptvertretern der Arte Povera fort, die seit den späten 1960er Jahren mit „billigen“ Materialien v.a. der Natur und im Zugriff auf die Kultur der Antike eine neue Form von Objektkunst zwischen Tradition und Avantgarde geschaffen haben.
Wenn Titus aus seiner Kaiserloge hinabschaut auf die Bittsteller seines Volkes am untersten Ende der Treppenanlage, wirklich aus schwindelnder Höhe, dann wird einerseits die Gott gleichende Macht des Römers präsent und anderseits die Winzigkeit und das Ausgeliefertsein des Untertanen, im Staub zertreten.
Es gibt viele Visionen, wie Kulturinstitutionen der Rheinschiene kooperieren sollen. Die Leitmaxime lautet allerdings meist „Geld sparen“. Das im vergangenen Jahr gegründete Theaternetzwerk west off, das die drei Off-Bühnen Theater im Ballsaal in Bonn, Studiobühne in Köln und Forum Freies Theater (FFT) in Düsseldorf verbindet, bildet da eine willkommene Ausnahme.
Für Erwachsene hatten Micky Maus-Hefte schon immer ihren besonderen Charme. Man konnte sie den Sprösslingen kaufen und dann selbst lesen. Die internationale Comic-Kultur steckte in Deutschland (eigentlich bis heute) lange noch in den Kinderschuhen.
Die Choreografin Stefanie Thiersch gastierte am 29. und 30.10. in der Freihandelszone mit ihrem Stück „Nature Morte“. Was den Menschen wieder an das Tier rücken lässt, kommt dort zum Ausdruck.
Schön, dass ein Fußball-Bezahlsender eine Moderatorin aus dem Kinderfernsehen engagiert. Weniger schön, dass sie das Niveau aus ihrer Kindersendung nicht halten kann.
Magersucht ist eine Krankheit, die ganze Familien entzweien kann. Die Produktion von Andi Lucas und Britta Liebknecht nimmt sich des schwierigen Themas einfühlsam an. In Tanz, Schauspiel und Musik wird die Geschichte um die magersüchtige Maike und ihre Familie erzählt.
Verstörende Geräusche, Dunkelheit nur durchbrochen durch einige Lichtkegel, zuckende Körper: Das Stück „I’VE SEEN IT ALL“ um sexuelle Gewalt und Inzest innerhalb einer Familie befördert den Zuschauer mitten ins Geschehen – und damit geradewegs in einen Albtraum.
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