Ein holländischer Drogenexperte, ein Wiener Privatagnostiker und ein passionierter Autoradiohörer aus Hessen sind die Gewinner des 17. Prix Pantheon.
Geschafft! Der BVB Dortmund ist zum 7. Mal Deutscher Meister. Hausbesitzer streichen die Fassaden Ihrer Immobilien in den Vereinsfahnen. Fans lassen sich das Konterfei des Trainers auf den Rücken tätowieren. Ist das alles nachzuvollziehen?
Egal, wie schlecht es um die Kultur im Ruhrgebiet bestimmt ist, wie viele Theater und Schwimmbäder von der Schließung bedroht sind – in einem anderem Segment herrscht schon seit Jahren Konjunktur: dem der Großraumdiscos. Privatsender drehen Dokutainment im Delta Music Park, für einen Besuch in der Turbinenhalle kommen die Tanzwütigen von sehr weit her.
Zugegebenermaßen ist rein rechnerisch noch nichts entschieden. Gewinnt Bayer Leverkusen alle drei verbleibenden Spiele und verliert der BVB gleichzeitig zwei Spiele, könnte die Werksmannschaft der Firma, die Aspirin und Heroin zur Marktreife führte, doch noch die Meisterschaft für sich entscheiden.
Zwei asiatische Männer laufen durch einen Wald. Der eine, leicht bekleidet, ist mit einer Leine gefesselt, der andere trägt eine schwarze Fahne. Beide tragen Masken, Nasen-Prothesen, einen goldenen Maulkorb, die Szenerie ist undefinierbar, der Wald ebenso. Schnitt...
Angelina, Marcelino und Orchidea sitzen am Tisch und reden sich in Fahrt. In Form einer Live-Radioshow lassen die drei jungen Sinti ihr eigenes Leben zwischen DSDS und Marginalisierung Revue passieren und erzählen zugleich die Geschichte des Sinti-Boxers Johann Rukeli Trollmann, der 1933 deutscher Meister war und dann von den Nazis umgebracht wurde.
Es ist eine rohe, gewalttätige Männerwelt, der die zarte Lucia di Lammermoor ausgeliefert ist. Regisseur Christian Pade stellt es gleich zu Beginn des ersten Aktes unmissverständlich klar.
Unvergleichlich stellt sich die Tanzszene Nordrhein-Westfalens innerhalb Deutschlands dar. Es sind nicht alleine die zahlreichen Spielorte im Land, sondern vor allem die Produktionsdichte, mit der man international auftrumpfen kann.
Normalerweise ist das Wehklagen unter Akteuren und Amtsträgern kommunaler Kultur groß, wenn die Zukunft einer ihrer alteingesessenen Institutionen infrage steht.
Neben dem traditionsreichen „Grenzlandtheater“ hat sich in Aachen nun schon seit 20 Jahren eine weitere kleine private Bühne etabliert, die immer wieder mit innovativen Musical-Inszenierungen auf sich aufmerksam macht: das „Das Da Theater“.
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