Der ÖPNV ist ein guter Freund des Clubbers. Damit ist nicht nur die kleine Schmalspurbahn im Westfalenpark gemeint, auf der sich die Besucher des diesjährigen Juicy Beats zum ersten Dortmunder Auftritt der Goldenen Zitronen seit einem Neonazi-Überfall auf ihr Silvesterkonzert vor knapp 20 Jahren kutschieren lassen können.
Auch wenn die meisten Theater hierzulande in den Sommerferien ihre verdiente Pause machen, braucht man nicht unbedingt an den Broadway oder ins Londoner Westend zu fahren, um seiner Musical-Leidenschaft nachzugehen.
Worin besteht Deutschlands Beitrag zur Tanzkunst des 20. Jahrhunderts? Im Ausdruckstanz und im Tanztheater. Letzteres ist ohne das Werk von Pina Bausch nicht denkbar, die am 30. Juni mit 68 Jahren starb.
Als die ersten Sänger eintrafen, soll es noch nach Pisse gestunken haben. Sehr wahrscheinlich. Denn das Auge riecht mit. Die Anwohner markieren ihre Haltestelle gern, wenn sie an der Bahnhaltestelle Eichbaum nach einem Kneipenabend in Mülheim oder in Essen aussteigen.
Wie weit dürfen Bilder gehen, um noch Bilder zu sein? Wie klar muss und wie unklar darf ihr „look“ sein, wie vertragen sich zeitgemäß und überzeitlich miteinander und wie verbindlich ist Abstraktion?
Ecki schiebt sich den Hut in die Stirn. Gerade hat er wieder gesehen, welche geilen Bands im Sommer über den Alten Kontinent streunen, immer auf der Suche nach dem zusätzlichen Gig für ihren löchrigen Tourneeplan.
Die Kulturhauptstadt wird von den Szenen der Subkultur allenfalls mit einem Schulterzucken aufgenommen. Dass kleine Strukturen durch den großen Zauber 2010 Unterstützung erfahren könnten, wagen Firmen wie der Duisburger Verlag und Mailorder Plastic Bomb nicht einmal mehr zu hoffen.
Da die Bezeichnung „Musical“ kein geschützter Begriff ist, nehme ich mir in den Zeiten, in denen die (Stadt-)Theater ihre wohlverdienten Ferien machen, die Freiheit, bei den mehr oder weniger engen „Verwandten“ des Genres zu wildern.
Noch steht es nicht im Lexikon der populären Irrtümer: das Tanzland NRW. Doch es hat beste Aussichten, dort aufgenommen zu werden. „Tanzland“, so erklärte Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff kürzlich, solle zum kulturellen „Label“ von NRW werden.
Es klopft, es brummt, es quietscht, es pfeift, es prustet. Nichts Ungewöhnliches für einen Konzertsaal, in dem sich manchmal mehr als einhundert Musikanten genau zu diesem Zwecke organisieren, um im Normalfall ein möglichst harmonisches Ergebnis zu erzielen...
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