Die Handlung von Brecht und Weills Oper über den Untergang einer Stadt wird in Jan Peters Inszenierung nach Gelsenkirchen verlegt – und geizt nicht mit Ohrwürmern, Kettensägensplatter oder comichafter Überzeichnung.
Drastische Kriegsbilder in Apocalypse Now-Manier, Headbanging und Dämonen auf der Bühne bescheren Einblicke in die Gedanken eines Psychopathen. Dessen Name? Otello.
Aus den Trümmern des ersten Weltkriegs erhob sich 1919 eine Künstlervereinigung, die Düsseldorf zum Zentrum der Kunst machte – der Kunstpalast widmet ihr eine Ausstellung.
Bach nur zweite Wahl? Damals ja! Dem zu Lebzeiten hoch gehandelten Komponisten Teleman soll mit dem 9. Philharmonischen Konzert wieder zu alter Größe verholfen werden.
Am 5. April beginnt das von Christoph Spering und Mélanie Froehly übernommene Fest für Alte Musik, das mit Konzerten, Diskussionen und Aktivitäten ein großes überregionales Publikum ansprechen möchte.
Während in manchen Hochburgen alteingespielte Jazzszenen zu kränkeln beginnen, haucht das Ruhrgebiet seiner mit Festivals und Messen neues Leben ein.
Die Anziehung der Meerjungfrau: Auch Dvorak konnte sich ihr nicht entziehen. Seine Oper Rusalka erzählt Hans Christian Andersens Geschichte für die Bühne.
Schluss mit den Märchen – der Freischütz wird in der neuen Inszenierung am Theater Essen jedweder Romantik entraubt und packt mit düsterer Hoffnungslosigkeit.
Auch im Westen gefeiert: Die ostdeutsche Institution des Staatlichen Bauhauses wird ein Centennium nach ihrer Gründung NRW-weit in Ausstellungen gewürdigt.
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